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Light Graffiti + Rap

Light Graffiti und Rap gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung. Das Jobcenter ist eine üble Kreatur: Es kürzt Leuten die Bezüge, weil die Kreatur meint, sie würden sich nicht in das Idealbild der kapitalistischen Maschinerie mieser Arbeitsverhältnisse und
dreister Entlohnung einbringen Es zwingt Leute zum Umzug
(Stichwort "Zwangsumzüge), da die Miete angeblich zu hoch sei,
jedoch: wo sollen sie dann noch wohnen können? Im Außenbezirk?
Allein und entfremdet von ihrem bisherigen Wohnumfeld?
Darüber hinaus werden Leute gezwungen, Arbeiten zu verrichten,
die sie nicht wollen und Auflagen zu erfüllen, die sie krank machen.
Wir sehen: eine wirklich üble Kreatur! Darum - auf zum Jobcenter Mitte. Protestieren wir gegen Jobcenter-Terror und steigende Mieten im Bezirk. Schreibt mit Light-Graffiti eure Statements an die Wand des Jobcenters.
Dazu: Live Hip-Hop mit Yansn (Rap aus Berlin)

18.06.2014 | 20:00 Uhr | Jobcenter Mitte (Müllerstraße 16, Wedding)

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Trauer um Alex

Wir verlinken eine Erklärung verschiedener Gruppen zum Tod von Alexandra Kiss:

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Der Kampf für eine gerechtere Welt geht weiter. Wir werden Dich nicht vergessen!

  

RASH-Jubiläums-Tresen mit ContraReal & Kommando Kronstadt

Anlässlich unseres gefühlten einhundertsten RASH-Tresens im Bandito Rosso (die North East Antifascists kamen erst später als Partner_Innen hinzu) möchten wir im Nahe gelegenen Schokoladen eine ordentliche Geburtstagsparty schmeißen! Wir haben zwei sehr sympathische Punkbands eingeladen:  ContraReal (Antifascist Riotpunk) aus Hamburg und Kommando Kronstadt (Anarchopolitpunk) aus Leipzig! Im Anschluss an das Konzert werden noch die großartigen Northkorean Rudeboys plus Gäste zum Tanze auflegen! Das Konzert ist ein Soli für von Repression betroffene Genoss_Innen! Kommt zahlreich und lasst uns auf weitere einhundert RASH-/Nea-Tresen feiern! An dieser Stelle möchten wir uns auch noch ganz herzlich bei der sehr liebevollen und manchmal auch sehr stressresistenten Hauscrew des Bandito Rosso bedanken! Schön dass es Euch gibt & hoffentlich existiert Euer wunderbares Hausprojekt trotz der grassierenden Edelgentrifizierung im Prenzlauer Berg noch lange Zeit! Let´s party!

21.08.2014 | 19:00 Uhr | Schokoladen (Ackerstraße 169)

  

NEA-RASH-Tresen

Sommer, Sonne, Widerstand!
Wir laden euch zu unserem Sommertresen ein:
leckeres, veganes Essen und kühle Getränke sowie leckere Cocktails warten auf euch. Kommt vorbei- hier ist Raum und Atmosphäre für Austausch, Infos und Vernetzung.
Dazu gibt es die neuesten Informationen zur Gedenkdemonstration an den kurdischen Aktivisten Halim Dener, welcher vor 20 Jahren von der deutschen Polizei ermordet wurde. Lasst uns am 21.06. gemeinsam nach Hannover fahren- gegen rassistische Hetze gegen Kurd*innen und für eine antikapitalistische Perspektive!

nea.antifa.de
halimdener.blogsport.eu

19.06.2014 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A)

VERHINDERN – BLOCKIEREN – SABOTIEREN!

Am 07. Juni 2014 wollen Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet den Versuch unternehmen, in Dresden einen Aufmarsch unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft – Unser Signal gegen Überfremdung“ zu veranstalten. Seit nunmehr 6 Jahren versuchen Neonazis, den sogenannten „Tag der Deutschen Zukunft“ zu etablieren. Nachdem dieser bisher ausschließlich in Norddeutschland stattfand, soll er dieses Jahr nach Dresden ziehen. Einerseits wollen die Organisatoren um Thomas Wullf, Dieter Riefling und Maik Müller mit einer erfolgreichen Großdemo die Misserfolge der Trauermärsche im Februar ausbügeln, andererseits versuchen sie, auch hier an rassistische Ressentiments im Mainstream durch rechtspopulistische Stimmungsmache anzudocken.

Um ihnen diesen Erfolg zu verwehren, kann es für Antifaschist*innen nur heißen: Nach Dresden kommen und den Aufmarsch VERHINDERN – BLOCKIEREN – SABOTIER

Bustickets sind im Buchladen zur schwankenden Weltkugel erhältlich (Kastanienallee 85, 10435)

Mobilisierungsveranstaltung:

2.6.2014  | 20:00 Uhr | Schreina47 

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Militanter und getarnter Faschismus
Frankreich, ein Jahr nach dem Mord an Clément Méric und zwei Wochen nach den Europaparlamentswahlen

Vor einem Jahr, am 05. Juni 2013, starb der junge französische Antifaschist Clément Meric unter den Schlägen einer Gruppe von Boneheads und militanten Neofaschisten. Die Täter gehörten der Gruppe ,Troisième Voie‘ („Dritter Weg“) unter Serge Ayoub, einem früheren Anführer einer Bonehead -Formation im Raum Paris, sowie ihrem Umfeld an.

Mehrere Tatbeteiligte sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Im Juni und Juli 2013 wurde daraufhin ein halbes Dutzend neofaschistischer Aktivisten*innengruppen in Frankreich verboten. Dies schreckte jedoch andere Kräfte nicht ab, sich erst recht positiv auf das politische Umfeld der Mörder zu beziehen. Der französische Antisemit Dieudonné M’bala M’bala publizierte am 30. Juli 2013 ein so genanntes Interview mit Serge Ayoub im Internet, das mehrere Hunderttausend Mal angeklickt wurde und in dem der neofaschistische Anführer für seine „Ideen“ werben konnte. Und im September 2013 gründete sich in Heidelberg eine neue deutsche Neonazipartei – unter dem Namen „Der Dritte Weg“. Die Nähe zur französischen Organisationsbezeichnung dürfte eher nicht zufällig sein. Rechtsradikale Parteien oder „Bewegungen“ mit breiterem Einfluss, insbesondere durch erfolgreiche Teilnahme an Wahlen, versuchen unterdessen den Verdacht einer Nähe zu solchen Gruppen abzustreifen. Marine Le Pen, die Chefin des französischen Front National (FN), wies einen solchen Verdacht weit von sich. Allerdings wurden daraufhin schnell Kontakte publik, die sie in der Vergangenheit zu Serge Ayoub hatte. So nahm sie etwa 2008 in dem von Ayoub betriebenen Kneipen- und Veranstaltungsraum ,Le Local‘ in Paris an einer neofaschistischen Veranstaltung teil.
Unterdessen zeichnet sich ab, dass ihre Partei – der Front National – bei den Europaparlamentswahlen ein hohes Ergebnis erzielen wird. Vordergründig angeblich frei von Homophobie und offenem Antisemitismus, versuchen der FN und vergleichbare Parteien mit „Einwanderungskritik“ und Nörgeln an der EU bei den Wahlen zu punkten. In vielen Mitgliedsländern mit erheblichem Erfolg.

Referent: Bernard Schmid
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

08.06.2014 | 15:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A)

   
 

Der Mord an Halim Dener – die tödlichen Folgen des PKK-Verbots

Vor 20 Jahren wurde der kurdische Jugendlich Halim Dener in Hannover von einem deutschen Polizeibeamten erschossen. Der 16-jährige war erst wenige Wochen vorher vor dem Krieg in Kurdistan geflüchtet, der Anfang der 1990er Jahre mit großer Brutalität und deutschen Waffen geführt wurde. 4 Millionen Kurdinnen und Kurden mussten aus ihrer Heimat fliehen, da ihre Dörfer vom türkischen Militär systematisch zerstört wurden. Viele der nach Deutschland geflüchteten blieben der Arbeiterpartei Kurdistans PKK verbunden und demonstrierten mit bis zu Einhunderttausend Menschen gegen die Unterstützung der deutschen Bundesregierung für den türkischen Staat. So auch Halim Dener. In der Nacht vom 30.06.1994 klebte er Plakate der nationalen Befreiungsfront
Kurdistans „ERNK“, die wie alle PKK nahen Organisationen seit 1993 in Deutschland verboten war. Bei der Festnahme durch einen ihn dabei beobachtenden Polizeibeamten in zivil traf ihn unter bis heute nicht geklärten Umständen ein tödlicher Schuss in den Rücken. Wie oft in solchen Fällen wurde der Beamte in einem Prozess schließlich
freigesprochen. Mit dieser Veranstaltung soll die Hintergründe des
damaligen Geschehens dargestellt und zu einer am 21. Juni in Hannover stattfindenden Demonstration mobilisiert werden.

Referenten:
Nick Brauns, Journalist
Elmar Millich, Rechtshilfefonds Azadi

11.06.2014 | 20:00 Uhr | Groni 50 (Groninger  Str.50)

  

   

Die „Aktion T4“ und die Vernichtung von als „nicht lebenswert“ markierten Menschen im Nationalsozialismus

Im nationalsozialistischen Deutschland wurden über 200.000 Menschen ermordet, da sie als „lebensunwert“ galten. Weitere 400.000 Menschen wurden zwangssterilisiert – der „Volkskörper“ sollte durch diese Maßnahmen von „unwerten“ Leben gereinigt werden. Diese Vernichtungspolitik traf neben den s.g. “Asozialen” vor allem Menschen mit Behinderung. Wenig bekannt ist, dass die Grundlagen der nationalsozialistischen “Säuberungs”-Pläne jedoch bereits in der Weimarer Republik gelegt wurden und somit somit keine „neue Erfindung“ der Nazis darstellten.
Bei der Veranstaltung wollen wir die Vorgeschichte der „Aktion T4“ beleuchten, deren Durchführung behandeln und aufzeigen, warum es einfach nur makaber ist, in diesem Kontext von Euthanasie zu sprechen. Weiterhin wird die Rolle des Krankenhauses Pankow-Buch, als lokale beteiligte Institution, betrachtet.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Antifa-Cafés der Antifa Initiative Nord-Ost AINO statt und ist Teil der Mobi zur Dieter-Eich-Demo am 23. Mai 2014.

Referent_innen: North-East Antifascists [NEA]
Veranstalter_innen: Antifa Initiative Nord-Ost [AINO]

22.05.2014 | 20:00 Uhr | Bunte Kuh | Bernkasteler Straße 78

  

Demo: Kein Ruhiges Hinterland für Nazis

Der Pankower Stadtteil Berlin-Buch hat sich in den letzten zwei Jahren zu einem Hotspot rechter Aktivitäten entwickelt. Trotz Aufklärungsarbeit und zahlreicher Veranstaltungen gegen die Bucher Nazi-Strukturen im vergangenen Jahr hat sich das Problem weiter potenziert. Die bisher losen Nazi-Cliquen (Bsp.: „Freie Nationalisten Buch“) haben ihre Kontakte zu Nazis im benachbarten Brandenburger Barnim-Kreis intensiviert und sich den lokalen Pankower NPD-Strukturen angeschlossen. Unterstützung erhalten sie außerdem von Kadern des Nationalen Widerstandes Berlin (NW Berlin). Der Kiez dient ihnen auch als Rückzugsraum für die Beteiligung an Berlinweiten Nazi-Veranstaltungen, da sie in Buch nur mit geringem Gegenprotest zu rechnen haben. Buch ist ein gutes Beispiel dafür, wie es wenigen Nazis gelingt, eine ganzes Stadtviertel mit rechter Propaganda zu dominieren und so eine rechte “Homezone“ zu etablieren. Wir begreifen die Etablierung solcher Angsräume, wie in Hellersdorf, Buch oder Schöneweide, als Teil eines rechten Vormarches, der vor allem auch deswegen funktioniert, weil sich die meisten Anwohner*innen bereits daran gewöhnt zu haben scheinen. Wir wollen uns jedoch nicht damit abfinden und rufen daher jeden*n dazu auf, sich am 23. Mai, dem Todestag von Dieter Eich, an der Demonstration gegen die Nazi-Homezone in Buch zu beteiligen.

Mehr Infos demnächst unter: www.niemandistvergessen.blogsport.eu

Fr. 23.05.2014 | 18.00 Uhr | S-Bhf. Buch

  

Nationalismus ist keine Alternative! Antifa-Block auf der Blockupy-Demo am 17. Mai in Berlin.

Wo man auch hinsieht: Europa rückt nach rechts. Neofaschistische und nationalkonservative Parteien wie der Front National (Frankreich), die UK Independence Party (Großbritannien), die FPÖ (Österreich), die Schwedendemokraten (Schweden), Fidesz und Jobbik (Ungarn) und die Goldene Morgenröte (Griechenland) sind stark wie lange nicht. Gleichzeitig konstituieren sich in zahlreichen europäischen Ländern außerparlamentarische rechte Bewegungen, die wie in Frankreich gegen LGBTI*-Personen und Frauenrechte mobil machen oder wie in Tschechien und Bulgarien mörderische Pogrome gegen Roma organisieren.

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Gegen Kapitalismus, EU und europäischen Rechtsruck! AfD-Wahlkampf sabotieren!

www.mayofsolidarity.org | www.antifa.blockupy.org

Samstag | 17. Mai 2014 | 12 Uhr | Oranienplatz | Berlin

  

Ausstellung: Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen -Veranstaltung im Rahmen des Gedenkens an Dieter Eich.

Über sechs Jahre zog die Terrorgruppe »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) mordend durch die Republik. Ihr Treiben kostete zehn Menschen das Leben. Bis zur Selbstaufdeckung des Terrortrios im November 2011 waren die Familien der vor allem migrantischen Opfer, mit rassistischen Ermittlungen konfrontiert. Deren Umfeld und Familien wurde die Einbindung in ein »kriminelles migrantisches Milieu« unterstellt, von dem die Morde ausgegangen sein sollen. Die bilderreiche Wanderausstellung »Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen« setzt sich auf 22 Tafeln mit den Verbrechen des NSU in den Jahren 2000 bis 2011 sowie der gesellschaftlichen Aufarbeitung des NSU auseinander. Sie beschäftigt sich mit den lebensbedrohlichen Bombenanschlägen in Köln, der Neonaziszene der 1990er Jahren und dem NSU-UnterstützerInnen-Netzwerk. Vor allem aber stellt sie die Mordopfer des NSU in den Mittelpunkt und verleiht ihnen anhand ihrer Biografien und den Erzählungen von Angehörigen ein Gesicht. Anlässlich des 14. Todestages von Dieter Eich, der im Jahr 2000 von Neonazis in Berlin-Buch ermordet wurde, kommt die Aus- stellung nach Berlin-Buch. Die sich zuspitzenden Provokationen seitens organisierter Neonazis in Buch, verleiht der NSU-Thematik und dem Mord an Dieter Eich derzeit leider eine traurige Aktualität. Hiermit möchten wir darum alle interessierten Menschen zur Ausstellungseröffnung und zur diesjährigen Dieter Eich-Gedenk-Demonstration einladen

Referentin: Birgit Mair (Ausstellungs-Kuratorin)

www.niemandistvergessen.blogsport.eu | www.opfer-des-nsu.de

Die Ausstellung wird finanziell Unterstützt durch Die LINKE und Die Piratenpartei

Mo. 19.05.2014 | 19.30 Uhr | Bucher Bürger Haus (Franz-Schmidt-Str. 8-10

  

Demonstration: Nein zu AfD und Querfront!
Den rechten Vormarsch stoppen!

Gegen die AfD/Jürgen Elsässer-Veranstaltung

Die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) veranstaltet am 14. Mai im Restaurant „Schönholzer Heide“ (Heinrich-Mann-Str. 31) in Pankow-Niederschönhausen eine Veranstaltung mit Jürgen Elsässer, dem Herausgeber des neurechten Magazins COMPACT, unter dem Titel “Wie wird Deutschland wieder souverän?” Jürgen Elsässers COMPACT- Magazin veranstaltet zahlreiche Konferenzen, auf denen beispielsweise Vorträge von Thilo Sarrazin zu hören sind. Neuerdings hat Elsässer in der Unterstützung der Berliner „Montagsdemos“ ein weiteres Beschäftigungsfeld gefunden. Die Partei gehört mittlerweile zu den stärksten rechts-konservativen Sammelbewegungen. In der AfD finden Islam-Gegener*innen, Anti-Asyl-Hetzer*innen, Abtreibungsgegner*innen und eine Vielzahl an Marktradikalen, die versuchen, ihre Privilegien zu sichern, einen Platz. Aus diesen Gründen ist die hetzerische Liaison zwischen Elsässer und der AfD, führenden Vertreter*innen der Neurechten, nicht zu dulden – weder am 14. Mai in Pankow, noch anderswo.

Infos: www.rechtenvormarschstoppen.antifa-nordost.org | www.antifa-nordost.org | www.antifa.blockupy.org

Material:
Aufruf:
Kopiervorlage
Flyer (JPG): groß, klein / Rückseiten (mit Text) | Flyer-Kopier-Vorlage: 1 & 2 | Plakat: A4-Kopiervorlage (JPG): bunt, s/w | Anti AfD/Elsässer-Logo: groß, klein |
Texte: Demo-Aufruf | Pressemitteilung |

Mi. 14.05.2014 | 17.30 Uhr | S-Bhf. Pankow

  

Alternative für Deutschland – Die neue Sarrazin-Partei ?!

Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) tritt für die Zerschlagung des Sozialstaates, den Abbau von Arbeitnehmer*innen-Rechten und gegen „faule“ Migrant*innen ein. Vertreter*innen der AfD fordern sogar Erwerbslosen, Rentnern*innen und Studierenden das Wahlrecht zu entziehen. Dennoch wird die AfD von denen gewählt, denen sie politische und soziale Rechte nehmen will. Die AfD ist eine Partei der Elite und hat sich durch ihre Positionen rasant zu einem Sammelbecken von rechten, Marktradikalen und konservativen Kräften entwickelt. Die AfD ist brandgefährlich. Die Vorträge am 14. Und 16. Mai in Berlin sollen darum über die Akteure und Forderungen der AfD informieren und Einstiege ins Gespräch bieten.

Mi. 14.05.2014 | 20.30 Uhr | Bunte Kuh | Bernkasteler Straße 78 |Weißensee

Referent*innen: Andreas Kemper (Autor)

Fr. 16.05.2014 | 19.00 Uhr | Acud | Veteranenstraße 21 | Mitte

Referent*innen: Andreas Kemper (Autor), Kerstin Köditz (Die LINKE)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Unterstützer*innen: Die Linke Berlin, Landesarbeitsgemeinschaft Antifaschismus Die Linke Berlin

  

Klassismus - Vortrag mit Andreas Kemper

Der Begriff des Klassismus und die Auseinandersetzung mit dem Begriff ist im deutschsprachigen Raum kaum bekannt. Anders als in den USA oder Großbritannien, wo es eine weitaus transparentere Auseinandersetzung zur Ausgrenzung und Abwertung gegen Menschen aus ärmeren Verhältnissen gibt.
Thilo Sarrazins Buch "Deutschland schafft sich ab" beispielsweise ist ein gutes Beispiel für die gezielte Nutzung von Klassismus als politisches Kampfmittel. Hier wird behauptet, dass "menschliche Intelligenz zu 50 bis 80 Prozent erblich ist" (Sarrazin 2010, S. 93), da Betroffene sozialer Ungleichheit weniger intelligent seien, jedoch mehr Kinder als Intelligente bekämen, weshalb die Deutschen wiederum immer dümmer würden. [...]

Im Anschluss findet der monatliche NEA-RASH-Tresen im benachbarten Bandito Rosso statt.

Veranstalter*innen: North East Antifa (NEA), ASJ-Berlin, FAU-Berlin (Sektion Hartz-IV-Komplex).

15.05.2014 | 19.00 Uhr | FAU-Lokal | Lottumstr. 11 | 10119 Berlin

  

Demonstration: Solidarität mit den ukrainischen Antifaschisten Kein Vergeben - Kein Vergessen - Im Gedenken an die Opfer des faschistischen Massakers in Odessa.

Am 2.Mai wurden im südukrainischen Odessa 43 Menschen ermordet, als Faschist_innen und sogenannte „pro-europäische Maidan-Aktivist_innen“ ein Gewerkschaftshaus in Brand steckten, in dem sich Gegner der neuen Kiewer Regierung zurückgezogen hatten. Unter den Opfern ist unter anderem auch unser Genosse Andrew Brazhevsky von der antifaschistischen Organisation Borotba (Kampf). Aus Bestürzung über dieses faschistische Massaker und aus Solidarität mit den antifaschistischen Kräften in der Ukraine rufen wir am Sonntag den 4.Mai zu einer Gedenkdemonstration um 18 Uhr am U-BHF Kottbusser Tor auf. Die deutsche Regierung trägt mit ihrer Politik der gezielten Destabilisierung und der Unterstützung faschistischer Kräfte in der Ukraine Mitverantwortung für dieses Massaker.

Wandelt Wut und Trauer zu Widerstand!
Kein Vergeben – Kein Vergessen!

http://www.arab.blogsport.de/

Sonntag | 4.Mai | 18 Uhr | U-BHF Kottbusser Tor

  

Berlin-Buch: Naziangriff auf SPD-Mitglieder
Solidarität mit den Betroffenen!

Aufruf zur Teilnahme am Befreiungsgedenken:
Berlin-Buch: Am Vormittag des 3. Mai 2014 ist eine Gruppe von SPD-Mitgliedern des örtlichen SPD-Kreisverbandes Karow/Buch von fünf Neonazis attackiert worden, als sie ein Plakat für die Europawahl unter ein NPD-Plakat an eine Laterne hängen wollten. „Junge Männer, später auch eine Frau, sammelten sich in der Nähe und begannen, uns zu fotografieren. Danach suchten sie die direkte Konfrontation. Eine 60-jährige Frau wurde von einem Neonazi zu Boden gestoßen“, schildert der örtliche SPD-Vorsitzende Carsten Reichert. Zunächst wurden die SPD-Mitglieder von „fünf Anhängern der NPD angesprochen, bedrängt und von einem 24-Jährigen mit einem Handy fotografiert“ heißt es im Polizeibericht.

Do. 08.05.2014 | 16.30 Uhr | Sowjetisches Ehrenmal, Wiltberg Straße | Berlin-Buch

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Die Niederlande auf dem Weg nach Rechts

Geert Wilders und dessen “Partij voor de Vrijheid” (PVV) gelten im rassistischen und Islam-feindlichen Milieu international als politisches Vorbild. Die Faszination liegt nicht nur darin begründet, dass es Wilders vermag öffentliche Diskurse von rechts zu besetzen oder rechte Diskurse eigenständig an zuschieben. Der PVV ist es in den letzten Jahren immer wieder gelungen Realpolitik in ihrem Sinne durchzusetzen. So war es der Partei möglich die Gelder für Entwicklungshilfe und öffentliche Fernsehsender drastisch zu reduzieren. Beides empfand die PVV als zu linksliberal. In einem Konflikt um marokkanische Jugendliche, setzte sich die PVV für die Stärkung von Schwulen- und Lesben-Rechten ein, um auf dem Ticket der Homophobie-Kritik rassistisches Wählerklientel für sich zu erschließen. Die PVV wurde bei den Europawahlen 2009 zweitstärkste Kraft in den Niederlanden (17 %) und konnte vier Abgeordnete ins Europäische Parlamenten entsenden. Während die PVV 2004 mit nur einem Sitz im niederländischen Parlament vertreten war sind es heute insgesamt 12. Umfragen aus dem April prognostizieren ihr bei den Europa-Wahlen im Mai 24 Sitze. Jochem Visser ist gebürtiger Niederländer und mit dem Politik der niederländischen Rechtspartei(en) sehr vertraut. Er wird über die den Aufstieg und die Politik der „Wilders-Partei“ berichten.

Referent: Jochem Visser (Socialistische PartijDie LINKE)

Veranstalter*innen: Antifaschistische Initiative Nord-Ost [AINO]
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe: 
„Den rechten Vormarsch stoppen!“

 http://rechtenvormarschstoppen.antifa-nordost.org/134

24. 4. 2014 | 20.00 Uhr | Bunte Kuh | Bernkasteler Str. 78 | Weißensee

  
Antikapitalistische Walpurgisnacht 2014:
"Allet oder nüscht"

Auch 2014 wird die herrschende neoliberale und rassistische Politik auf globaler Ebene brutal durchgesetzt.

Vor Ort spüren wir das täglich und zwar immer härter: rassistische Hetze gegen Geflüchtete und ihre Widerstände, Zwangsräumungen unter Polizeigewalt, umfassende staatliche Überwachungsmaßnahmen sowie die Unterordnung aller Lebensbereiche und städtischen Räume unter die kapitalistische Verwertung.

Umso größer die sozialen Konflikte, desto härter schlägt der Staat mit seinen Repressionsorganen zu. Die Botschaft derer soll heißen: "Dies ist das Ende der Geschichte, eine andere Gesellschaft ist nicht möglich." ...Schwachsinn!

Selbstorganisiert und selbstbewusst gehen wir gemeinsam auf die Straßen, für eine solidarische Gesellschaft. Heraus aus der Abwehrhaltung! Fassen wir Mut zu einer kämpferischen Zersetzung kapitalistischer Zustände:

In unseren Häusern! In unseren Kiezen! In unseren Städten!

Aufruf
Banner
Plakat
Vorab-Flyer:
[Front] [Back]
Aufkleber: 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06
Demo-Karte

Kontakt:
E-Mail:
hwvw[at]riseup.net
Twitter:
www.twitter.com/unverwertbar

30.04.2014 | 19:00 Uhr | U-Bahnhof Seestraße

haendewegvomwedding.blogsport.eu

  
500 Menschen bei Demo gegen Innensenator Frank Henkel in Weißensee

Am frühen Abend des 11. April 2014 versammelten sich ca. 500 Menschen am Antonplatz in Weißensee. Antirassistische und antifaschistische Gruppen hatten zum Protest aufgerufen. Anlass für die Demo war die Räumung des Refugee-Protest-Camps am Oranienplatz in Kreuzberg. Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) fungierte schon lange als Scharfmacher bei diesem politischen Konflikt.

Berichte & Fotos | Aufruf | Webflyer

Berichte: Indymedia | [ARAB]
Fotos:
Montecruz Foto | PM Cheung | Indymedia
Presse:
Tagesspiegel 1 | Tagesspiegel 2 | Berliner Zeitung | Morgenpost | RBB | B.Z. | dpa
Satire-Blogs: juschilds.tumblr.com | fakkjuberlin.tumblr.com | stupid-young-conservatives.tumblr.com

  

NEA/RASH-Tresen:
Info-Veranstaltung zur Antikapitalistischen Walpurgisnacht 2014

Am 30.04.2014 findet ab 19 Uhr wieder die Antikapitalistische Walpurgisnacht in Berlin statt. Entschlossen demonstrieren wir für eine Selbstorganisierung von unten- gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung.
Doch wer sind die Akteure im “Wirrwarr” der neoliberalen Stadtumstrukturierung? Quartiersmanagements sind ein Teilstück einer strategischen Verdrängung ärmerer Bevölkerungsgruppen und der antisozialen Umgestaltung ganzer Kieze.
Referent_innen vom “Bündnis Hände weg vom Wedding” geben einen kurzen Einblick in das Programm “Soziale Stadt” und die Facts zur Antikapitalistischen Walpurgisnacht 2014.
Dazu kühle Getränke und leckeres Essen.
Eintritt: frei

Referent_innen:
"Hände weg vom Wedding"

Veranstalter_innen:
North-East Antifascists [NEA] & Red & Anarchist Skinheads (RASH)

17.04.2014 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A)

  

Info-Veranstaltung:
Antifaschistischer Widerstand in Prenzlauer Berg

Zum antifaschistischen Widerstand in Prenzlauer Berg 1933-1945:
Selbst die schon nicht mehr freien Wahlen vom 05. März 1933 belegen, dass sich das “rote Berlin” – darunter Arbeiterbezirke wie Prenzlauer Berg – nicht widerspruchslos von der NS-Bewegung und ihren rechtskonservativen Bündnispartnern "gleichschalten" ließ. Vor allem bei der (einst) organisierten Arbeiterschaft und ihren politisch-kulturellen Initiativen (Arbeitersportler) stieß die Rechtsdiktatur immer wieder auf Gegnerschaft, Protest und Widerstand. Rund 45.000 Wähler/innen des Bezirks verweigerten im August 1934 die Zustimmung bei einer angeblichen “Volksabstimmung”. Hunderte riskierten Gesundheit und Leben, als sie sich dem Terror und dem Krieg widersetzten und dafür eingesperrt wurden. Gerade auch ihr Opfer bewies, dass der deutsche Faschismus keine "Gefälligkeitsdiktatur " (laut Götz Aly ) war, jedenfalls nicht für den Kern der alten Arbeiterbewegung.

Referent: Dr. Hans-Rainer Sandvoß

Dr. Hans-Rainer Sandvoß: ist Stellvertreter Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und ist Herausgeber einer mehrerer Bände zum antifaschistischem Widertand in Berlin.

Plakat

Veranstalter_innen: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) & North-East Antifascists [NEA]

23.04.2014 | 20:00 Uhr | Museum Pankow (Prenzlauer Allee 227/228) 

  

Infoveranstaltung: "Oi! - Alles unpolitisch, oder was?"

Der Begriff "Grauzone" geht seit einigen Jahren durch die Oi!- und Punkszene und führt langsam aber sicher auch in Antifa-Szenen zu hitzigen Diskussionen. Während die Parole "Gegen Nazis" von vielen nach wie vor groß geschrieben wird, gilt auch das Label "unpolitisch" als beliebt und anschlussfähig in der Szene. In dieser Veranstaltung möchten wir darüber sprechen, was unter dieser "Grauzone" verstanden wird und wieso sie einen derart großen Anschluss erfährt. Außerdem möchten wir auf die Erfolge vermeintlich unpolitischer Bands eingehen und dem damit verbundenen Verlust emanzipatorischer Ideen.

Veranstalter_innen:
North-East Antifascists [NEA] & Red & Anarchist Skinheads (RASH)

Personen, die in der Vergangenheit durch anti-antifaschistische (Verbal-)Ausbrüche aufgefallen sind, werden der Veranstaltung verwiesen!

25.04.2014 | 18:00 Uhr | La Casa (Wurzener Straße 6)

  
Info-Veranstaltung: "Berlins Nazi-Kieze - Ruhiges Hinterland für Übergriffe und Anti-Asyl-Hetze"
Vorab: Infos zu Nazi-Aufmärschen am 26. April und 1. Mai in Berlin

Mit der Kampagne gegen Asylsuchende hat die Naziszene nicht nur eines ihrer Kernthemen wiederentdeckt, sondern auch die Zahl gezielter Provokationen verdoppelt. Die Naziaufmärsche am 26. April und am 1. Mai zählen dazu. Fast ausnahmslos stellt die NPD im Bundesgebiet das organisatorische Rückrad der Anti-Asyl-Mobs. Vor diesem Hintergrund werden auch ihre "Homzones" thematisiert. Schöneweide ist ein Paradebeispiel für so ein Viertel, dass als Rückzugsraum und Aktionsbasis fungiert. Mit Berlin-Buch und Hellersdorf haben sich seit letztem Jahr zwei weitere Nazi-Kieze etabliert, in denen NPD und Kamerschaftsstrukturen politische Gegner gezielt einschüchtern und das Viertel mit Propaganda überziehen. Wir wollen über die Situation in diesen Vierteln berichten und über die Möglichkeiten diskutieren, Berlins braune Viertel endlich zu knacken.

Referent_innen aus: Hellersdorf, Pankow, Süd-Ost Berlin.
Veranstalter_innen: North-East Antifascists [NEA] & VOSIFA

25.04.2014 | 19:00 Uhr | K9 (Kinzigstraße 9)

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Soli-Party: "Punk meets Trash"

Wir von VOSIFA laden wieder zur dicken Sause in die K9, diesmal mit "Hang them High" (Punkrock), "Killer Killer" (misanthropischer Kinderchor) und "Schuttrutsche" (Schnabeltierpunk). Danach All Time Favourites Aftershowparty mit Moskows Rache für Rambo. Das ganze dient der Finanzierung des Open Air for Open Minds vom 12. bis zum 14. Juni 2014 also kommt vorbei und trinkt und tanzt.

Veranstalter_innen: VOSIFA

Flyer: [Front] [Back]

25.04.2014 | 21:00 Uhr | K9 (Kinzigstraße 9)

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Kein Kiez für Nazis – Kein Platz für Rassismus!
Nazi-Aufmärsche am 26. April & 1. Mai in Berlin verhindern!

Sowohl am 26. April als auch am 1. Mai haben Berliner Neonazis angekündigt, durch Berlin marschieren zu wollen. Zu ersteren Termin mobilisieren sie großspurig nach Kreuzberg, unter anderem zum Oranienplatz und zur besetzten Schule in der Ohlauer Straße, wo Geflüchtete seit Sommer 2011 für ein Leben unter menschenwürdigen Bedingungen kämpfen. Sebastian Schmidtke, Vorsitzender der NPD-Berlin, treibt mit seinem Hass-Aufruf allerdings nur auf die Spitze, was BZ, Bild-Zeitung und CDU seit Monaten anfeuern: Kreuzberg sei ein Ort der Gewalt und Kriminalität, geprägt durch den hohen Anteil an Nichtdeutschen. Wir, die hier wohnen und leben, haben die Schnauze voll von dieser Hetze! Wir unterstützen den Protest der Geflüchteten und begrüßen ihren Wunsch nach einem sicheren, dauerhaften Aufenthalt mit gleichen Rechten.

Achtet auf aktuelle Ankündigungen unter:
www.nazifrei.berlin & www.antifa-berlin.info/26-april_1-mai_2014

Banner: [1200x1000] | [203x699] | [911x263] | [912x263]
Plakat (PDF | 2,93 MB)
Flyer (PDF | 1,09 MB)

26.04.2014 | 12:00 Uhr | Kreuzberg
01.05.2014 | 11:00 Uhr | Neukölln

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Betondisteln bitten zum Tanz - Soli-Konzerte für die Bunte Kuh

Eintritt gegen Spende für den Erhalt der Bunten Kuh. Tresen, Kicker, Vokü.

Betondisteln bitten zum Tanz Vol. #2: "Cruor Hilla" (Punk aus Berlin), "Daran Schaiterz" (Punk aus Berlin) + Support.
15.02.2014 | 20:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78)

Betondisteln bitten zum Tanz Vol. #3: "Pro Kontra" (Punk aus Dresden), "Systemfehla" (Deutschpunk aus Hannover), "Denkzettel" (Punk aus Gummersbach), "Trick und Masche" (Punkrock aus Olpe/Bochum).
22.03.2014 | 20:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78)

Betondisteln bitten zum Tanz Vol. #4: "Kira Kanoa" (Melodisch, HC, Punk aus Neuruppin), "Düb" (Funky Hardcore aus Berlin), "Gadgeto Mobil" (Post-Punk, Emo-Punk aus Berlin).
26.04.2014 | 20:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78)

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Zeitzeugenveranstaltung: Nelkenrevolution

Als am 25. April 1974 das Ende der portugiesischen Diktatur ausgehend durch den Aufstand der Offiziere des Movimento das Forças Armadas (MFA; Bewegung der Streitkräfte) eingeläutet wurde, begann ein über 18-monatiger revolutionärer Prozess in Portugal, der nicht nur die längste Diktatur in Europa beendete, sondern zahlreiche Ansätze einer grundsätzlichen Umgestaltung der Gesellschaft in sich trug.

Renato Soeiro, Aktivist gegen die faschistische Diktatur in Portugal wird in Berlin referieren. Mittlerweile ist er Mitarbeiter im Europäischen Parlament für GUE/NGL. Die Veranstaltung wird Portugiesisch <-> Deutsch übersetzt.

Veranstalter_innen: Antifaschistische Linke Berlin [ALB]

28.04.2014 | 19:00 Uhr | Jockel (Ratiborstraße 14C)

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Heraus zum revolutionären 1.Mai 2014

Der Frühling kommt und und der revolutionäre 1.Mai steht vor der Tür. Auch in diesem Jahr wird es rund um den „internationalen Kampftag der Arbeiter_innenklasse“ in Berlin einiges an Aktionen geben, der Höhepunkt ist natürlich die revolutionäre 1.Mai-Demonstration um 18 Uhr vom Lausitzer Platz zur SPD-Zentrale am U-BHF Hallesches Tor. Am Vorabend findet im Wedding am U-BHF Seestrasse auch in diesem Jahr wieder die antikapitalistische Walpurgisnacht gegen Rassismus, Verdrängung und Polizeigewalt statt. Ausserdem haben die Nazis angekündigt am 26.April durch Kreuzberg marschieren zu wollen und planen darüber hinaus Aktionen am 1.Mai in Neukölln. Einiges zu tun. Mehr Infos, Plakate, Aufkleber und so weiter in den kommenden Tagen.
Get Ready – Heraus zum Revolutionärer 1.Mai 2014!

Auf der Demo wird es einen revolutionären Mieter_innen-Block geben, welcher u.a. von "Hände weg vom Wedding" unterstützt wird.

Aufrufe: Bündnis | [3A]
Banner: Bündnis: 01 02 | [ARAB]: 01 02
Plakate: Bündnis | [ARAB] | [3A] | (NaO)
Webflyer: [ARAB]: 01 02 03 04 05 | Kurdistan-Soli
Aufkleber: [ARAB]
Mobi-Videos: (NaO)

01.05.2014 | 18:00 Uhr | Lausitzer Platz (Kreuzberg)

erstermai.nostate.net

  
80. Todestag von Erich Mühsam
"Sich fügen heißt lügen!" - Im Gedenken an Erich Mühsam
Gedenkkundgebung & antifaschistischer Stadtspaziergang

In diesem Jahr organisieren die Nordost-Berliner Antifa-Gruppen das Gedenken zum 80. Todestag Erich Mühsams. Am 10. Juli 1934 ermordeten ihn die Nazis im KZ Oranienburg. Den Termin vormerken, Kontakt aufnehmen, ein starkes und würdiges Gedenken organisieren.

Plakat

12.07.2014 | 15:00 Uhr | KZ-Gedenkstätte Oranienburg

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8.April: Mehrere Tausend Menschen protestieren gegen Räumung des O-Platzes

Mehrere tausend Menschen, mindestens 2000, haben am Abend spontan gegen die Räumung des Oranienplatzes und die „Spalte und Herrsche“-Politik des Berliner Senats protestiert. Vor allem Frau Kolat und Frau Hermann haben die Flüchtlings gegeneinander aufgehetzt, so das wir heute erleben mussten wie sich Flüchtlinge vor der belustigten Presse gegenseitig angriffen und ihr eigenes Camp in Trümmer schlugen.

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5.April: Halt stand freies Kobane

Heute demonstrierten in Berlin etwa 500 Menschen in Solidarität mit der kurdischen Bewegung in Rojava (Nord-Syrien). Die KurdInnen in Rojava sehen sich in den vergangenen Tagen verstärkter Angriffe von Milizen der islamistischen Gruppierungen ISIS und Al Nusra ausgesetzt, rund um Kobani kommt es zu schweren Gefechten mit vielen Toten. Die kurdische Autonomiebewegung in Rojava hat während der vergangenen Jahre mitten in der Kriegssituation den Aufbau demokratischer Strukturen begonnen und muss diese jetzt an mehreren Fronten gegen Assad, aber vor allem gegen von der Türkei unterstützte islamistische Terrorgruppen verteidigen.

Fotos: 01

Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin [ARAB]

  

Antirep 2014 – Stellungnahme des Orgakreises

Wir hatten den 22.März zum Aktionstag gegen das repressive System, gegen Sicherheitswahn und Überwachungsstaat, erklärt.

Das nun Geschehene und die berechtigte Enttäuschung und Ernüchterung darüber macht nur wieder aufs Neue die Brisanz der Umstände deutlich.

Ja, wir sind davon ausgegangen, dass seitens des Staates zu erneuten repressiven Schlägen ausgeholt wird. Alles andere wäre naiv gewesen. Trotz allem kam es unsererseits zu Fehleinschätzungen der Kräfteverhältnisse sowie der Konsequenz, mit der das offensichtliche Ziel der Zerschlagung der Veranstaltung, verfolgt wurde. Unser Konzept, als auch Aufrufe anderer Gruppen für den Aktionstag, wurden als klare Kampfansage an die Repressionsmaschinerie verstanden und auch als solche beantwortet.

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Bericht: Widerstände gegen gewaltsame Zwangsräumungen
Freitag, 4. April, 7:00 Uhr in Berlin-Neukölln

Die Räumung von Waldemar in der Wissmanstraße 10 steht kurz bevor und die ersten Aktivist*innen versammeln sich vor Ort, um einen Eingang des Hauses zu blockieren. Das “Zwangsräumungen verhindern”-Bündnis hat vor einigen Tagen dazu aufgerufen, sich mit Waldemar zu solidarisieren, der aufgrund der Repressionspraxis des Jobcenters nicht rechtzeitig seine Mieten begleichen konnte. Das Waldemar keine Mietschulden hatte, war der Vermieterin offensichtlich egal; mit einer Klage auf Zwangsräumung wollte sie ihn aus der Wohnung verdrängen und bekam vor Gericht Recht.

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Erfahrungsbericht von YXK zur Newroz-Delegationsreise ‏ 2014

Am 18. März 2014 hat unsere Delegationsreise nach Nordkurdistan begonnen. Anlass unserer Reise ist der Besuch der Newroz-Feierlichkeiten und die Teilnahme und Unterstützung der am 30. März stattfindenden Kommunalwahlen. Mit der Reise in verschiedene Städte wie Amed, Dersim, Colemêrg, Gever, Wan, Cizîr und andere Städte wollen wir zudem einen Einblick in die Strukturen und den Kämpfen vor Ort erhalten. Begleiten wird uns auch ein Filmprojekt in dem wir unsere Erfahrungen, Gespräche und Erlebnisse dokumentieren werden.

Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V. - YXK Deutschland

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REWE kündigt Neonazi Christian S.

Der Berliner Nazi Christian S. (Nationaler Widerstand Berlin, NPD/JN, Freie Kräfte Buch) ist seit 2011 bei REWE beschäftigt. Vor seinem Arbeitsplatz, der REWE-Filiale in der Ostseestraße 23, hatten die Initiativen North East Antifa und Kein Kiez für Nazis für den 7. März zu einer Kundgebung gegen den berlinweit bekannten rechten Aktivisten aufgerufen. Anlass dafür war eine Veröffentlichung der Recherche-Gruppe „Recherche & Aktion“ zur Personalie Christian S., vom 4. März 2014.

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50 Menschen auf Kundgebung gegen Neonazis in Prenzlauer Berg

Der Anstieg organisierter Naziaktivitäten in den letzten zwei Jahren in Pankow lässt sich zum Großteil auf den Berliner Nazi-Aktivisten Christian S. und dessen Umfeld zurück führen.
Dagegen, demonstrierten am 07.03.2014 circa 50 Antifaschist_innen in unmittelbarer Nähe zu seinem Arbeitsplatz, dem REWE-Markt an der Ostseestraße. Zu Beginn der Woche erschien ein Recherche-Artikel, der auf den Umstand hinwies, dass S. wieder in Pankow lebt und in eben jenem Supermarkt arbeitet.

Bericht & Fotos | Aufruf | Hintergrundinfos
Presse-Update:
Supermarkt entlässt Neonazi-Kassierer

North-East Antifascists [NEA] | Kein Kiez für Nazis

  
Audio-Mitschnitt: Ukraine am Abgrund

150 Menschen versammelten sich gestern im Haus der Demokratie zu unsere Veranstaltung "Ukraine am Abgrund". Wir danken Thomas Eipeldauer für das informative Inputreferat und euch für die in Berlin nicht grade übliche offene und solidarische Diskussion. Die Mitveranstalter von den Freund_innen der NaO haben über 300 Euro für die antifaschistische Organisation "Borota" gesammelt und es wurden Protestaktionen gegen den Berlin-Aufenthalt der ukrainischen Oligarchin Julia Timoschenko angeregt. Hier der Mitschnitt zum Anhören:

[Download] (MP3 | 125 MB)

Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin [ARAB]

  

PM: G8-Gipfel 2015 – Sturm auf den Gipfel! [3A] * Revolutionäres Bündnis kündigt Proteste an!

Am 23. Januar hat die Bundesregierung bekannt gegeben, dass sich der G8 Gipfel 2015 auf dem nahe Garmisch-Partenkirchen in rund 1000 Metern Höhe liegen­den Schloss Elmau verschanzen wird.

Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung lies verlauten: „Schloss Elmau erfüllt alle logistischen und sicherheitstechnischen Anforderungen an einen G8-Gipfelort. Mit seiner landschaftlich reizvollen Kulisse bietet es einen attraktiven Rahmen für die Gespräche und Begegnungen der Staats- und Regierungschefs.

“Dazu sagt Maria Hotzenplotz, Pressesprecherin von [3A] * Revolutionäres Bündnis: „Tatsächlich müssen wir der Bundesregierung zustimmen, wenn sie von einer reizvollen Kulisse spricht, davon konnten wir uns bei einem ersten Probewandern in der Umgebung des Schlosses bereits überzeugen und ein Wiederkommen im nächsten Jahr, mit einem Sturm auf den Gipfel, wird sich sicher lohnen!“

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Iwan in Memoria
Film zeigt Biographie eines russischen Antifa-Aktivisten

Artikel in der Zeitung Neues Deutschland vom 26.02.2014, welcher den Mord an dem antifaschistischen Aktivisten Iwan Chutorskoj durch Neonazis im November 2009 thematisiert. Nun ist ein biographischer Film mit dem Titel "Ivan. In Memory of our Friend" erschienen, der bei unserem Tresen im Februar zu sehen war.

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Die Nelke blüht auf! Erstausgabe erschienen!

Lang hat’s gedauert und jetzt ist es endlich soweit: Die erste Ausgabe unseres gedenkpolitischen Rundbriefes für Weißensee und Hohenschönhausen “Die Nelke” ist erschienen.

Doch was ist “die Nelke” überhaupt?

„Die Nelke“ ist ein quartalsweise erscheinender gedenkpolitischer Rundbrief, mit dem Ziel, Antifaschisten_innen, Widerstandskämpfer_innen und Menschen zu gedenken, die sich mutig gegen den Nationalsozialismus oder andere reaktionäre Regime gewehrt haben. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit wollen wir versuchen, an Hand lokaler Anknüpfungspunkte, wie Wohnorten, Arbeitsplätzen, Gedenksteinen oder Straßennamen, einen Teil der widerständischen bis revolutionären Geschichte in den Bezirken Weißensee und Hohenschönhausen in das Gedächtnis zurück zu holen.
Neben der Vorstellung von einzelnen Biografien, versuchen wir auch global exemplarische Ereignisse des linken Widerstands zu beleuchten. Dabei geht es uns auch darum den historischen Kontext miteinzubeziehen.
Es gilt jedoch auch den Blick nach vorne zu richten und die heutige Gedenkpolitik zu hinterfragen sowie konkrete Projekte vorzustellen. Zudem findet ihr hier Termine zu Gedenkkundgebungen und Veranstaltungen.

In diesem Sinne:
Kein Vergeben – kein Vergessen!
Erinnern heißt kämpfen!

In der ersten Ausgabe beschäftigen wir uns mit dem lateinamerikanischen Revolutionär Augusto César Sandino, dem Spartakusbund und mit den deutschen Antifaschist_innen Anna Ebermann, Otto Schieritz und Gustav Zahnke. Eine gedruckte Ausgabe findet ihr überall da, wo wir Veranstaltungen machen.

[Download] (PDF | 332 KB)

Herausgeber_innen: Antifa Initiative Nord-Ost [AINO]

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Adel ist auf Kaution draussen!
Unser Freund Adel ist seit dem 19. Februar 2014 aus der Haft entlassen – zumindest vorübergehend.

Die letzten vier Monate hatte Adel unter menschenunwürdigen Untersuchungshaftbedingungen in der JVA Moabit verbracht. Nachdem Mitte Oktober im Anschluss an diverse Hausdurchsuchungen gegen AntifaschistInnen zunächst eine Haftverschonung ausgesprochen wurde, da keine Fluchtgefahr bestehe, ließ die Staatsanwaltschaft nicht locker und beantragte erneut einen Haftbefehl. Als diesem stattgegeben wurde, standen die „Herren im Morgengrauen“ am 30. Oktober 2013 erneut vor Adels Haustür und entführten ihn in die JVA Moabit. Da nach fast vier Monaten Untersuchungshaft immer noch kein Prozessbeginn abzusehen war und die Verfahrensakten ungelesen in diversen Abteilungen „überwinterten“, beantrage seine Anwältin eine Haftprüfung, in der sie die Verhältnismäßigkeit der nun schon etliche Monate andauernden Untersuchungshaft in Frage stellte: mit Erfolg!

Spendenkonto:
Empfängerin: Rote Hilfe e.V. OG Berlin
Kontonummer: 4007238317
Bankleitzahl: 43060967 (GLS-Bank)
Verwendungszweck: Razzien Berlin 10-13

freeadel.blogsport.de

  
Kundgebung vor und in dem Hostel Amadeus

Heute Nachmittag versammelten sich über 100 Menschen vor dem Hostel Amadeus in der Brunnenstraße 70 in Berlin Mitte. Auf Schildern, Transparenten und Postern wurden die Arbeitsbedingungen und der offene Rassismus sowie Antisemitismus der Geschäftsführung thematisiert. Nach einer kurzen Kundgebung zieht ein großer Teil der anwesenden Menschen spontan in das Hostel und besetzt symbolisch das Gebäude. Ein kurzer Bericht und eine Einschätzung aus Sicht der Berliner Erwerbsloseninitiative BASTA.

basta.blogsport.eu

  
Mehrere Tausend Menschen beim Refugee Schulstreik
Zubringer-Demos in Weißensee, Prenzlauer Berg & Mitte

Mehrere Tausend Menschen streikten am Donnerstag, den 13.02.2014, für den vollen Bildungszugang für Geflüchtete und bedingungsloses Bleiberecht. Vom Roten Rathaus am Alexanderplatz startete die Demonstration und ging bis zum O-Platz Protestcamp, wo die Veranstaltung mit einem Open-Air-Konzert, u.a. mit dem Antinational Embassy, endete. Während der Abschlusskundgebung kam es zu mehreren Festnahmen. In Hamburg und München fanden ebenfalls Refugee Schulstreiks statt.

In Weißensee beteiligten sich ca. 50 Schüler_innen an einer Zubringer-Demo, welche vom Streikkomitee der Elisabeth-Schulen organisiert wurde. Im Prenzlauer Berg schloss sich die Demo weiteren Schüler_innen, u.a. von der Kurt-Schwitters-Schule, an. Mehrere Hundert Menschen zogen dann von der Greifswalder Straße / Friedenstraße weiter zum Roten Rathaus in Mitte um gemeinsam mit Refugee Schulstreik-Demo weiter zu streiken. Weitere Aktionen gab es u.a. im Wedding.

Mehr Infos:
Refugee Schulstreik Berlin: Website | Facebook
Schulstreik Weißensee: Facebook

Fotos:
Zugringer-Demo Weißensee: 01
Refugee Schulstreik Demo: 01 | 02 | 03

Videos:
Mobi-Video:
01
Berichte:
01 | 02

Presse: Die Welt | Junge Welt | Neues Deutschland | TAZ | Lower Class Magazine | Telepolis | RBB | Berliner Morgenpost 1 | Berliner Morgenpost 2 | Der Tagesspiegel | Berliner Zeitung | European News Agency

  
Proteste gegen NPD-Kundgebung in Pankow

Am Samstag, den 08.02.2014, fanden sich rund 100 Gegendemonstrant_innen in Pankow zusammen um gemeinsam gegen eine NPD Kundgebung zu protestieren. Die NPD hatte eine Tour durch Berlin organisiert um gegen Flüchtlinge und das Asylrecht zu agitieren. In Pankow, wie an den anderen Orten in Berlin, zeigte die geringe Zahl der Anhänger (ca. 10) die Schwäche der NPD. Die Neonazis hatten am Donnerstag vormittag bei der Polizei ihre Kundgebungen angemeldet. Die Kurzfristigkeit sollte voraussichtlich verhindern, dass mehr Gegendemonstrant_innen vor Ort gewesen wären. Denn in Pankow zeigte sich, dass trotz der kurzen Zeit, sich einige Menschen aufgemacht haben um gegen die Neonazis zu protestieren.

Danke an alle die Samstag gegen rassistische Stimmungsmache auf die Straße gegangen sind.

Refugees welcome!
Pankow bleibt stabil gegen Nazis!

Aufrufe: "Pankow hilft"
Webflyer: 01 | 02
Presse: Störungsmelder | Prenzlberger Stimme 1 | Prenzlberger Stimme 2
Fotos: 01 | 02

Mehr Infos:
Netzwerk: "Pankow Hilft! - Solidarität mit den Geflüchteten"
Blog | Facebook

  
Solidarität mit Protesten in Bosnien: Kundgebung vor Botschaft

Auf Transparenten und Plakaten standen Parolen wie »Tuzla ist überall«, »Solidarität aus Berlin«, »Tod dem Nationalismus« und »Wir sind mit euch«. Auf einem Transparent war zu lesen: »Vom Vardar zum Triglav, die Elite fürchtet nur eins, dass die Menschen sich vereinen«. Damit wurde die projugoslawische und anti-nationalistische Ausrichtung der Proteste in Bosnien aufgegriffen.

Unterdessen gehen die Proteste in Bosnien weiter. In einigen Städten (Sarajevo, Bihać, Odžak, Prijedor etc.) sind wieder viele Menschen auf den Straßen. In Tuzla räumen junge Demonstrant_innen die Straßen auf. Die Aktion läuft unter dem Motto: »Wir machen unseren Dreck weg – ihr macht euren.«

In der vergangenen Woche weiteten sich Demonstrationen von Arbeiter_innen in Tuzla zu einem landesweiten Protest aus. Am Freitag gingen Zehntausende Menschen in vielen Städten der ex-jugoslawischen Republik auf die Strasse.

solidarnost.blogsport.eu

  
Anschlag auf die Gedenktafeln mit den Namen der jüdischen Pankower Opfer des Naziregimes!
Pressemitteilung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Berlin-Pankow e.V.:

Anschlag auf die Gedenktafeln mit den Namen der jüdischen Pankower Opfer des Naziregimes!

Erst seit einigen Tagen hängen sechs Tafeln mit allen Namen der jüdischen Bürger/innen Pankows, die in der Zeit des Naziregimes dem antisemitischen Morden zum Opfer fielen, am Zaun des ehemaligen Jüdischen Waisenhauses am S- und U-Bahnhof Pankow-Garbatýplatz.

Diese Tafeln wurden durch das Engagement und die Spenden vieler Pankower Einzelpersonen, Verbände, Initiativen und der Partei DIE LINKE ermöglicht. Sie sollen zukünftig in den Zeiträumen rund um die Jahrestage der Pogromnacht am 9. November 1938 und der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar an die Nazi-Verbrechen erinnern und vor dem heutigen Antisemitismus und Rassismus warnen.
Wie nötig das ist, hat sich erst jüngst auf drastische Weise gezeigt: Am 19. Januar haben Unbekannte einen feigen Anschlag auf die Tafeln verübt und diese teilweise abgerissen und beschädigt. Anzeige wurde bereits erstattet. Roland Peters von der Pankower VVN-BdA sagt dazu:

“Die Tafeln hängen wieder! Wir rufen alle Pankowerinnen und Pankower auf, bei der traditionellen Kundgebung gegen Rassismus und Antisemitismus am kommenden Sonntag ein Zeichen gegen den braunen Ungeist zu setzen, der sich in solchen feigen Anschlägen zeigt!”

Die Kundgebung (mit Lichterkette) beginnt am 26.01. um 18 Uhr am Jüdischen Waisenhaus Berliner Ecke Hadlichstr. Vorher, um 15 Uhr, startet am gleichen Ort ein Rundgang zu ehemaligen Stätten jüdischen Lebens.

Nähere Informationen und Kontakt:

VVN-BdA Pankow

  

Erneut rechte Bekleidungsmarken in den Doorbreaker-Läden
Weg mit dem rechten Lifestyle in Weißensee und Friedrichshain!

Nachdem »Doorbreaker« bereits in der Vergangenheit durch den Verkauf der bei rechten beliebten Marken »Thor Steinar« und »Label 23« in die Kritik geriet, hat »Doorbreaker« nun wieder eine Marke aus dem rechten Spektrum im Sortiment. Seit Frühjahr 2013 vertreibt die Ladenkette für Sport- und Freizeitbekleidung die von Nazis gegründete Kampfsportmarke »Walhall Athletik«.

Wer rund sechs Jahre lang »Thor Steinar« vetreibt, dafür alle Konsequenzen bis hin zur Mietvertragskündigung in Kauf nimmt, kann sich nicht mit Unwissenheit herausreden, wenn nun auch eine Marke mit dem Namen »Walhall Athletik« ins Sortiment genommen wird. Wer wissentlich mit Nazis geschäftlich kooperiert, um am rechten Klamotten-Buisiness zu profitieren, disqualifiziert sich als Gesprächspartner. Die »Doorbreaker«-Filialen (in Weißensee und Friedrichshain) komplett zu schließen, wäre darum aus unserer Sicht der einzig richtige Schritt!

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NSU TERROR: NAZIS UND STAAT HAND IN HANDDAS PROBLEM HEIßT RASSISMUS !

Wir protestieren gegen die Beschlagnahme der Lautsprecheranlage des Berliner “Bündnisses gegen Rassismus” im Anschluss an eine Demonstration zum 2. Jahrestag der Selbstenttarnung eines Teils des NSU-Netzwerkes. Eine halbe Stunde nach offiziellem Ende der Demonstration, wurde die Lautsprecheranlage als Tatwerkzeug einer Straftat nach § 90a StGB – (Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole) in der Rudi-Duschke-Straße beschlagnahmt. Als Grund gab die Polizei an, dass durch diese Anlage das Deutschland beleidigende Motto der Demonstration - “NSU Terror: Nazis und Staat Hand in Hand – das Problem heißt Rassismus!” verkündet worden sei. Allein dieses Vorgehen der Polizei gegenüber ihren Kritiker_innen zeigt, dass das Motto aktueller und berechtigter ist denn je. Angesichts der Verstrickung deutscher Sicherheitsorgane und Geheimdienste in das NSU-Netzwerk muss das Naheliegende formuliert werden dürfen:

NSU TERROR: NAZIS UND STAAT HAND IN HAND

Wir unterstützen das Berliner Bündnis gegen Rassismus in seiner
Meinungsfreiheit und protestieren gegen jede Kriminalisierung von Kritik an staatlichen Institutionen im Zusammenhang mit dem NSU-Netzwerk.

  

Die Neonazi-Cliquen in Buch

Der Pankower Bezirksteil Buch ist seit mehr als zehn Jahren stetig Wohn- und Aktionsort für organisierte und unorganisierte Neonazis. In regelmäßigen Wellen bilden sich hier Gruppierungen, die versuchen, ihr Wohngebiet in eine neonazistische Dominanzzone zu verwandeln. Der Berliner Ortsteil Buch ist seit Mitte 2012 erneut ein Schwerpunkt rechter Aktivitäten. Ein Teil der Neonazis, die für die Propaganda im Stadtteil verantwortlich ist, wurde jetzt auf Indymedia-Linksunten öffentlich gemacht.

linksunten.indymedia.org/de/node/98239

  

Thor Steinar«-Verkauf auf Mauerpark-Flohmarkt

Auf dem »Flohmarkt am Mauerpark (Bernauer Straße 63-64) werden Textilien der rechten Bekleidungsfirma »Thor Steinar« verkauft. Am Sonntag, den 13. Oktober 2013 fiel Gästen des Marktes erstmals ein Stand auf, der auf zwei Verkaufstischen Outlet verschiedener
Marken anbot - Darunter zahlreiche Kleidungsstücke der Nazimarke »Thor Steinar«. Die Marktleitung wurde mehrmals dar auf angesprochen, blieb jedoch tatenlos und ignorierte die Beschwerden.

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[Berlin-Buch] Co-Trainer nimmt seinen Hut

Nachdem schon in der vergangenen Woche bekannt wurde, dass der Neonazi Fabian Knop im Nachgang kürzlich veröffentlicher Recherchen ein Hausverbot erhalten hatte, wurde nun auch der Ausschluss von Co-Trainer Benno Atorf bekanntgegeben.

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Nicht mehr so weiter…

Zur Untätigkeit und zum verschweigen organisierter Neonazis im Sport Jugendclub Buch (SJC).

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Neue Onlinepräsenz und Broschüre zu Nazistrukturen in Berlin-Buch

Seit 2012 hat sich der Berliner Bezirk Buch zu einem Schwerpunkt rechter Propaganda entwickelt. Verant­wortlich dafür ist die Kameradschaft „Freie Nationa­listen Buch“ (FN-Buch). Mitglieder der Gruppe werden im örtlichen Sportjugendclub (SJC) bewusst geduldet und in Freizeitaktivitäten eingebunden. Ein FN-Buch-Mitglied tritt für die SJC-Ringermannschaft bei Wettkämpfen an. Auch der Co-Trainer bekundet Sympathie für rechtes Gedan­kengut.

www.recherche-und-aktion.net

  

Wir trauern um Gerhard Fischer

Am 9.August verstarb unser Genosse Prof. Dr. Gerhard Fischer im Alter von 83 Jahren. Mit ihm organisierten wir unsere erste öffentliche Aktion am 12. Juli 2011 in Gedenken an den Antifaschisten Peter Edel.

Ein Genosse sprach uns damals an, ob wir nicht Lust hätten mit den lokalen Aktiven der VVN-BdA ein gemeinsames Gedenken an Peter Edel durchzuführen. Wir sagten sofort zu. Gerhard nahmen wir als sehr aktiven Menschen war, der trotz seines hohen Alters, vor und nach jedem gemeinsamen Plenum schon die nächste Wanderung um den Wannsee oder eine Ausstellung bei Verdi zu besuchen hatte. Auch hat er uns an den VVN-BdA herangeführt. Mit dem wir mittlerweile einen freundschaftlichen Umgang pflegen. Mehrere gemeinsame Aktionen wie z.B. das Befreiungsgedenken (2012, 2013) jedes Jahr am 22.April am Weißensee oder auch kleinere Aktionen wie das Gedenken an den Kommunisten und Antifaschisten Berthold Manzke führen wir mittlerweile zusammen durch.

Danke dafür lieber Gerhard!

In diesen Stunden der Trauer fühlen wir uns mit seiner Frau, seinen Kindern und Enkeln verbunden.

Antifa Initiative Nord-Ost [AINO] und North-East Antifascists [NEA]

  

Stop "Thor Steinar"! - Neue Broschüre veröffentlicht

Seit Jahren ist die bei rechten beliebte Modemarke "Thor Steinar" im Fokus antifaschistischer Proteste. Ob in Hamburg, Chemnitz oder Berlin fast überall, wo die Marke ein Geschäft eröffnet formiert sich schnell öffentlicher Protest. Doch eine aktuelle und ausführliche Analyse der Marke, wie sie die längst vergriffene Investigate Thor Steinar bot, fehlte lange.
Das Berlin-Weißenseer "Bündnis gegen den 'Thor Steinar'-Laden", unterstützt von der Antifaschistischen Initiative Nord-Ost (Berlin) [AINO] und der Netzwerkstelle [moskito], versucht mit der nun veröffentlichten Broschüre eine solche.

Download (PDF | 1,64 MB)

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Richtlinien zum Outing von Spitzeln in linken Zusammenhängen

Um reale Spitzel outen zu können, andererseits Verleumdungen und irrtümliche Beschuldigungen (von wem und aus welcher Motivation heraus auch immer), zu verhindern, ist es wichtig, gewisse Regeln einzuhalten. Darum veröffentlichen wir an dieser Stelle Richtlinien zum Outing von Spitzeln. Den unterzeichnenden Gruppen, geht es darum, Spitzeln und Gerüchten keinen Raum zu geben und über politische Unterschiede hinweg ein Netzwerk des Vertrauens zu schaffen. Deswegen veröffentlichen wir gemeinsam die folgenden Richtlinien.

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