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Info-Café in Weißensee An jedem ersten Donnerstag im Monat findet in der Bunten Kuh das Antifa-Info-Café statt. Dabei wird es Info-Veranstaltungen, Film-Abende usw. aus verschiedenen Themen-Bereichen geben. Zugleich gibt es einen Soli-Tresen für die [NEA]. Anfahrt:
Hintergrund der Veranstaltung sind die Reaktionen, Debatten und Aktionen rund um die Auftritte jamaikanischer Dancehall-„Künstler“ in den letzten Monaten. So ist einigen Berliner_innen mit Sicherheit die Verhinderung des Auftritts der Dancehall-Größe Sizzla in der Berliner Kulturbrauerei Ende November 2009 noch in Erinnerung. In der Winterausgabe der antifaschistischen Zeitschrift „Lotta“ aus NRW veröffentlichte Ramon Esfan zum Thema einen Beitrag. Entlang des Artikels versucht der Referent Homophobie in Jamaika und in der Dancehall anhand von Bildern und Musik aufzuzeigen und zu erklären. Dabei geht es einerseits um die Kritik an homophoben Einstellungen in Jamaika und dem Hass auf Schwule und Lesben in Liedtexten jamaikanischer „Künstler“, andererseits sollen Sichtweisen und Einschätzungen jenseits bisheriger Interpretationen des LSVD (Lesben- und Schwulenverband Deutschland) und diverser linker Gruppen aufgezeigt und diskutiert werden. Filou Rouge, Frontmann der Berliner Ska/Reggae - Formation Berlin Boom Orchestra und Menschen von Cable Street Beat Berlin werden im Rahmen der Veranstaltung über Umgang mit der Problematik aus der Sicht von Artists und DJ_anes berichten. 15. Juli 2010 | 21.30 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstr. 10a) weitere Texte für die kontroverse Diskussion: "Öl ins Feuer gießen
-Homophobie - Eine politische Idee"
----------------------------------------------------------------------------------------------- Filmabend & Tresen: "Unter
deutschen Dächern" (Dokumentarfilm, D 2009,
Kristian Kähler) -----------------------------------------------------------------------------------------------
Filmabend: "Empire St. Pauli"
----------------------------------------------------------------------------------------------- Veranstaltung zu linken Freiräumen in
Berlin
------------------------------------------------------------------------------------------------ Infoveranstaltung zu
"Freiheit für Mumia Abu-Jamal"
"Freiheit für Mumia Abu-Jamal". Mumia Abu-Jamal wurde am 3. Juli 1982
verurteilt, weil ihm vorgeworfen wurde, einen Polizisten erschossen zu haben.
Mumia war zu diesem Zeitpunkt als Journalist in Philadelphia tätig und setzte
sich u.a. aktiv gegen die Diskriminierung der farbigen Bevölkerung ein. Mumia
sitzt mittlerweile seit 27 Jahren in Haft. Seine Hinrichtung konnte in den
letzten Jahren immer wieder durch breite Kampagnen verhindert werden. Die
Unterstützer_innen-Bewegung für Mumia ist allerdings mittlerweile stark
zurückgegangen. Dies ist unter anderem einer der Gründe dafür, dass erneut
versucht wird, die Todestrafe zu vollstrecken. Mumia arbeitet aus dem Gefängnis
herraus weiterhin als Jounnalist zu tagespolitischen Themen. Mit der
Verurteilung Mumia Abu-Jamals soll nicht nur ein wichtiger linker Aktivist
ermordet werden, sondern auch ein Symbol für Widerstand der US-Amerikanischen
Linken vernichtet werden. ------------------------------------------------------------------------------------------------ Infoveranstaltung zu "Freiheit
für Andrea! - Schreibt den Gefangenen!"
Infoveranstaltung
zur Situation von Andrea mit Anschließdendem Workshop “Wie schreibe ich
politischen Gefangenen?” Mit Menschen vom Anarchist Black Cross
Berlin (ABC) und der Andrea-SoligruppeVeranstaltet durch: “Freiheit für Andrea!”-Demo-Bündnis und NEA-Infocafe Seit dem 1. Dezember 2007 sitzt die Berliner Antifaschistin Andrea im Knast. Aus bewusster Ablehnung staatlicher Zwänge hatte sie den Haftantritt für eine mehrmonatige Haftstrafe verweigert, weshalb LKA-Beamte sie am 1. Dezember 2007 während der Proteste gegen einen Naziaufmarsch in Berlin-Rudow verhafteten. Die Andrea-Soligruppe wird über ihren Fall und ihre jetzige Situation berichten. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt das ABC einen Workshop zum Thema „Wie schreibe ich politischen Gefangenen?“. Gemeinsam werden wir Postkarten und Briefe an Andrea und andere politische Gefangene schreiben. Wer käme auf die Idee, dass Postkarten schreiben eine Form von Widerstand ist? Für unsere Leute im Knast ist es ein wirksamer Widerstand gegen ihre Isolierung von der Außenwelt. Da Post und Pakete meist eine der wenigen Verbindungen zur Außenwelt darstellen, ist es wichtig, ihnen zu schreiben und seien es auch nur die Eindrücke, die mensch an einem Tag hatte… ---------------------------------------------------------------------------------- Film-Abend: "Der vierte
Weltkrieg" Wir zeigen den Dokumentarfilm "Der vierte Weltkrieg" (74 Min., 2003), welcher auf einzigartige Weise einen spannenden Einblick in die weltweiten antikapitalistischen Kämpfe bietet. Er zeigt thematisiert zudem die Stärke der vorgestellten Personen, sich durch die Repressionsorgane einen Traum von besseren und gerechteren Verhältnissen nicht zerstören zu lassen. Anschließend Antifa-Soli-Tresen der North East Antifascists. Präsentiert von NEA ---------------------------------------------------------------------------------- Schablonenworkshop &
Katerfrühstück
Reclaim the streets- the city is
yours! Mit euch zusammen werden wir
Schablonen entwerfen, herstellen und ausprobieren. Berlin bleibt dreckig! anschließend Antifa-Tresen der NEA ---------------------------------------------------------------------------------- Info-Veranstaltung:
Perspektive linker Freiräumkämpfe in Berlin und Europa
"One Struggle one fight! Am 14. Dezember 2006 sollte das linke Zentrum Ungdomshuset in Kopenhagen geräumt werden. Die linken Gegenreaktionen waren heftig. Bilder, die die Medien reißerisch als "Kriegszustand" beschrieben, gingen um die Welt. Internationalen Brigaden und einer landesweiten Mobilisierung in Dänemark gelang es, die Räumung vorläufig zu verunmöglichen. Die Proteste verdeutlichten, dass eine internationale Bewegung im Stande ist sich gegen die Staatsgewalt durchzusetzen. Aus den Kämpfen um das Ungdomshuset ist mittlerweile eine breite Bewegung erwachsen, die die gesamte radikale Linke in Dänemark gestärkt hat und auch nach der Räumung im März punktuelle Erfolge erzielen konnte. Anlässlich der Proteste im Dezember letzten Jahres in Kopenhagen wird es am 8. Dezember 2007 unter dem Motto "one struggle one fight" eine Demo für linke Freiräume in Berlin geben. Gründe gibt es genug. Die Brandstiftung am 28. April in der Rigaerstraße 84, der Angriff auf die Liebigstraße 14 am 15. November durch Besitzer und Polizei oder die Aufkündigung der Köpi-Mietverträge für den 31. Mai 2008 sind als Vorboten für die Liquidierung vieler Berliner linker Projekte zu verstehen. In der Veranstaltung wollen wir einen kurzen Überblick
über die Situation linker Hausprojekte in Europa verschaffen. Schwerpunkte sind
dabei die Kämpfe für das Ungdomshuset und Berliner Hausprojekte wie die Köpi.
Dazu gibt es aktuelle Infos zur Situation der Riagerstraße und der Köpi, sowie
zur Demo am 8. Dezember. Referent_Innen: Check: www.nea.antifa.de * www.koepi137.net * www.koepisoli.tk Material: ---------------------------------------------------------------------------------- Film-Abend:
"Aufstand im Warschauer Ghetto"
Wir zeigen den Film "Aufstand im
Warschauer Ghetto": Ungefähr 400.000 Juden wurden bis 1943 aus dem
Warschauer Ghetto nach Treblinka
und in andere Vernichtungslager deportiert.
Im April 1943 erhoben sich die wenigen noch im Ghetto verbliebenen
Jüdinnen und Juden gegen den faschistischen Terror. Der Film verbindet
Zeitzeugengespräche mit einer Dokumentation über die Hintergründe und
Vorbereitungen des mutigen und kraftvollen Widerstandes im besetzten Warschau. ---------------------------------------------------------------------------------- Veranstaltung zur Geschichte
der RAF
Leg dein Ohr auf die schiene der Geschichte.
(Freundeskreis) Die Debatte um die Vorratsdatenspeicherung läuft zurzeit auf Hochtouren, deren Einführung die Sicherheitsbehörden mit "Terrorismusabwehr" und Ähnlichem begründen. Am Beispiel der Roten Armee Fraktion (RAF) möchten wir einen kleinen Rückblick auf die Geschichte bundesdeutscher Terror-Panikmache werfen, um aufzuzeigen, dass die jetzige Diskussion nichts vollkommen Neues ist. Die RAF ist heutzutage eine reine Simulation, ein Gespenst, das immer dann aus der Mottenkiste geholt wird, wenn es darum geht, den Bürger_Innen weiß zu machen, eine neue Terrorwelle stünde bevor. Gleichzeitig dient der regelmäßige Verweis auf den Terrorismus dazu, eine weitere Aufrüstung des Polizei- und Überwachungsapparates, sowie eine Aufweichung der persönlichen Grundrechte weiter voranzutreiben. 30 Jahre nach dem Mord an den RAF-Gefangenen Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl-Raspe in Stuttgart - Stammheim am 18. Oktober 1977 möchten wir uns damit auseinandersetzen, was die gesellschaftlichen Zustände waren die zur Entstehung militanter Gruppen führten und inwiefern diese Zustände weiterhin fortbestehen? Was waren die Motive der Revolutionären Zellen, der Bewegung 2. Juni, der Roten Zora oder der RAF? Was waren ihre Ziele und welche Perspektive eröffnete das Konzept Stadtguerilla? Hat der Staat das Recht, sich als Gönner in der „Gnadenerlass-Debatte aufzuspielen? Wie kann eine kritische Betrachtung der RAF von links ermöglicht werden, ohne dem Spiegel und der Bild das Wort zu reden? Unlängst bezeichnete die Regenbogenpresse den
"Black Block" in Rostock als Globalisierungskritische RAF. Dass der
Vergleich angesichts der steinzeitlichen Bewaffnung der "No Global-RAF"
(Stöcke und Steine) hinkt ist offensichtlich. Jedoch verdeutlicht er wie sehr
der Staat den RAF-Mythos braucht um seinen Terror gegen eine Linke zu
legitimieren, die zurzeit keine reale Bedrohung für ihn darstellt. Sei es die
Kriminalisierungswelle Anfang der 90er gegen Göttinger Antifas oder die
Repression 1999 gegen vermeintliche Mitglieder der Bewegung 2. Juni - der Staat
braucht seine Militanten. Der Paragraph 129a wurde in direktem Zusammenhang mit
der RAF eingeführt und ist seit dem adäquates Instrumentarium um Repression
gegen linke Strukturen zu rechtfertigen. Der 30. Jahrestag der Stammheimer
Todesnacht und die Mediendebatte um die RAF schlägt somit einen inhaltlichen
Bogen ins Jahr 2007. Spätestens seit den Razzien im Vorfeld des G8-Protestes
oder im Zu! Mit den Veranstaltungen wollen wir den Versuch wagen, uns die eigene linke Geschichte bewusst zu machen, sie zu reflektieren und sie uns somit wieder anzueignen. Tun wir dies nicht, überlassen wir unsere Geschichtsschreibung den Herrschenden. North East Antifascists (NEA), September 2007 Weitere Termine zum Thema: Film-Abend: "Berlin, 2.
Juni 1967" "Berlin, 2.Juni 1967"
(BRD 1967, 50 Min., von Thomas Giefer, Rüdiger Monow, Uli Knaudt) Film-Abend: "Deutschland
im Herbst" "Deutschland im Herbst"
(BRD 1978, 116 Min., von R. Schlöndorff, Fassbinder, Kluge, Sinkel, Brustellin,
Reitz, Böll (Drehbuch) Tips: Weitere Infos & Materialien zum Thema: Material: ---------------------------------------------------------------------------------- Infoveranstaltung:
Nazistrukturen in Brandenburg
Treseneinnahmen gehen an die Besetzer_Innen des AJZ-Hennigsdorf! |