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Info-Café in Weißensee

An jedem ersten Donnerstag im Monat findet in der Bunten Kuh das Antifa-Info-Café statt. Dabei wird es Info-Veranstaltungen, Film-Abende usw. aus verschiedenen Themen-Bereichen geben. Zugleich gibt es einen Soli-Tresen für die [NEA].

Anfahrt:
Bernkasteler Straße 78, 13088 Berlin-Weißensee
Tram: 12, 27: Berliner Allee / Rennbahnstraße | M4: Buschallee
Bus: 156, 255, N50: Berliner Allee / Rennbahnstraße | 155, X54, 259: Rathaus Weißensee

 

 

"Ring di alarm - Homophobie in der Dancehall".
Hintergrund der Veranstaltung sind die Reaktionen, Debatten und Aktionen
rund um die Auftritte jamaikanischer Dancehall-„Künstler“ in den letzten
Monaten. So ist einigen Berliner_innen mit Sicherheit die Verhinderung des
Auftritts der Dancehall-Größe Sizzla in der Berliner Kulturbrauerei Ende
November 2009 noch in Erinnerung.

In der Winterausgabe der antifaschistischen Zeitschrift „Lotta“ aus NRW
veröffentlichte Ramon Esfan zum Thema einen Beitrag. Entlang des Artikels
versucht der Referent Homophobie in Jamaika und in der Dancehall anhand
von Bildern und Musik aufzuzeigen und zu erklären.
Dabei geht es einerseits um die Kritik an homophoben Einstellungen in
Jamaika und dem Hass auf Schwule und Lesben in Liedtexten jamaikanischer
„Künstler“, andererseits sollen Sichtweisen und Einschätzungen jenseits
bisheriger Interpretationen des LSVD (Lesben- und Schwulenverband
Deutschland) und diverser linker Gruppen aufgezeigt und diskutiert werden.
Filou Rouge, Frontmann der Berliner Ska/Reggae - Formation Berlin Boom
Orchestra und Menschen von Cable Street Beat Berlin werden im Rahmen der
Veranstaltung über Umgang mit der Problematik aus der Sicht von Artists
und DJ_anes berichten.
15. Juli 2010 | 21.30 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstr. 10a)

weitere Texte für die kontroverse Diskussion:

"Öl ins Feuer gießen -Homophobie - Eine politische Idee"
(Hélène Lee, Riddim, Juni 2004)
lesen http://www.riddim.de/feature.php?id=269

"Tödliche Hetze im Dancehall-Reggae"
(Klaus Jetz, ila-web.de, Sept. 2004)
lesen http://www.ila-web.de/artikel/278jamaicareggae.htm

"Was mich stört ist diese Doppelmoral"
(Daniel Bax, TAZ, Apr. 2010)
lesen http://www.taz.de/1/leben/musik/artikel/1/was-mich-stoert-ist-diese-doppelmoral/

"Dancehallmania"
(Lars, CEE IEH, Nov. 2000)
http://www.conne-island.de/nf/71/15.html

 

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Filmabend & Tresen: "Unter deutschen Dächern"
16.10.2009 | 20.00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10a, Berlin-Prenzlauer Berg)

(Dokumentarfilm, D 2009, Kristian Kähler)
Der Prenzlauer Berg, P-Berg, Prenzl Berg oder Pregnancy Hill genannt, ist ein Vorzeigemodell der Verdrängung kompletter Bevölkerungsteile aus den Kiezen. Der Film zeigt die drastischen Veränderungen auf, die Prenzlauer Berg für ein Abenteuerspielplatz wohlhabender Schichten zugerichtet haben. Der Streifen begleitet verschiedene Einwohner_innen durch ihren Alltag im durchgentrifizierten Bezirk.
Anschließend Tresen der NEA und der Möglichkeit, den politischen und sozialen Gefangenen zu schreiben. Karten und Briefmarken gratis! Solidarity is a weapon!

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Filmabend: "Empire St. Pauli"
01.10.2009 | 19.30 Uhr | Bunte Kuh

(Dokumentarfilm, D 2009, Irene Bude & Olaf Sobczak)
Auch der Hamburger Stadtteil St. Pauli befindet sich in einem massiven Gentrifizierungsprozess, der Aufwertung zu Zwecken kapitalistischer Profitmaximierung, die Hand in Hand mit der Verdrängung alteingesessener, ärmerer Bevölkerungsteile sowie der zunehmenden Repression unkommerzieller, alternativer Räume geht.
Der Film dokumentiert anhand von Großbauprojekten den Wandel St. Paulis in einen "Amüsierbezirk" für wohlhabendere Klientel, ein Prozess der in Friedrichshain, Kreuzberg und Prenzlauer Berg schon im vollen Gange ist und dokumentiert darüber hinaus die Selektionsmechanismen des kapitalistischen Normalbetriebs in "Arm" und "Reich".
Anschließend Tresen der NEA und der Möglichkeit, den politischen und sozialen Gefangenen zu schreiben. Karten und Briefmarken gratis! Solidarity is a weapon!

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Veranstaltung zu linken Freiräumen in Berlin
5.März 2009 | 19.30 Uhr | Bunte Kuh

Anlässlich der Freiraum-Demo am 14. März in Berlin wird es eine Mobilisierungs-veranstaltung für die Demo geben. Menschen aus der Wir bleiben alle!-Kampagne werden über die derzeitige Situation der bedrohten Wohn/Kulktur/-Politik-Projekte berichten und das Konzept für die Demo erklären. Bunt und unberechenbar soll es am 14. März zugehen damit wir uns nicht in üblicher Weise den Schikanen der Berliner Polizei hingeben müssen. Wir sind gespannt. Dazu gibt es leckere Getränke und Szene-Gossip.

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Infoveranstaltung zu "Freiheit für Mumia Abu-Jamal"
04.12.2008 | 19:30 Uhr | Bunte Kuh

"Freiheit für Mumia Abu-Jamal". Mumia Abu-Jamal wurde am 3. Juli 1982 verurteilt, weil ihm vorgeworfen wurde, einen Polizisten erschossen zu haben. Mumia war zu diesem Zeitpunkt als Journalist in Philadelphia tätig und setzte sich u.a. aktiv gegen die Diskriminierung der farbigen Bevölkerung ein. Mumia sitzt mittlerweile seit 27 Jahren in Haft. Seine Hinrichtung konnte in den letzten Jahren immer wieder durch breite Kampagnen verhindert werden. Die Unterstützer_innen-Bewegung für Mumia ist allerdings mittlerweile stark zurückgegangen. Dies ist unter anderem einer der Gründe dafür, dass erneut versucht wird, die Todestrafe zu vollstrecken. Mumia arbeitet aus dem Gefängnis herraus weiterhin als Jounnalist zu tagespolitischen Themen. Mit der Verurteilung Mumia Abu-Jamals soll nicht nur ein wichtiger linker Aktivist ermordet werden, sondern auch ein Symbol für Widerstand der US-Amerikanischen Linken vernichtet werden.
Mit der Veranstaltung wollen wir über die aktuelle Situation in Mumias Verfahren informieren, aber auch über die Errungenschaften und Verfehlungen der linken afro-amerikanischen Bewegung, der Mumia entstammt. Die Veranstaltung ist Teil der Mumia-Soli-Veranstaltungsreihe vom 6.-13. Dezember. Eintritt frei.

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Infoveranstaltung zu "Freiheit für Andrea! - Schreibt den Gefangenen!"
06.03.2008 | 19:30 Uhr | Bunte Kuh

Infoveranstaltung zur Situation von Andrea mit Anschließdendem Workshop “Wie schreibe ich politischen Gefangenen?” Mit Menschen vom Anarchist Black Cross  Berlin (ABC) und der Andrea-Soligruppe
Veranstaltet durch: “Freiheit für Andrea!”-Demo-Bündnis und NEA-Infocafe

Seit dem 1. Dezember 2007 sitzt die Berliner Antifaschistin Andrea im Knast. Aus bewusster Ablehnung staatlicher Zwänge hatte sie den Haftantritt für eine mehrmonatige Haftstrafe verweigert, weshalb LKA-Beamte sie am 1. Dezember 2007 während der Proteste gegen einen Naziaufmarsch in Berlin-Rudow verhafteten. Die Andrea-Soligruppe wird über ihren Fall und ihre jetzige Situation berichten. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt das ABC einen Workshop zum Thema „Wie schreibe ich politischen Gefangenen?“. Gemeinsam werden wir Postkarten und Briefe an Andrea und andere politische Gefangene schreiben. Wer käme auf die Idee, dass Postkarten schreiben eine Form von Widerstand ist? Für unsere Leute im Knast ist es ein wirksamer Widerstand gegen ihre Isolierung von der Außenwelt. Da Post und Pakete meist eine der wenigen Verbindungen zur Außenwelt darstellen, ist es wichtig, ihnen zu schreiben und seien es auch nur die Eindrücke, die mensch an einem Tag hatte…

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Film-Abend: "Der vierte Weltkrieg"
07.02.2008 | 19:00 Uhr | Bunte Kuh

Wir zeigen den Dokumentarfilm "Der vierte Weltkrieg" (74 Min., 2003), welcher auf einzigartige Weise einen spannenden Einblick in die weltweiten antikapitalistischen Kämpfe bietet. Er zeigt thematisiert zudem die Stärke der vorgestellten Personen, sich durch die Repressionsorgane einen Traum von besseren und gerechteren Verhältnissen nicht zerstören zu lassen.

Anschließend Antifa-Soli-Tresen der North East Antifascists. Präsentiert von NEA

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Schablonenworkshop & Katerfrühstück
03.01.2008 | 16:00 Uhr | Bunte Kuh

Reclaim the streets- the city is yours!
Schablonenworkshop & Katerfrühstück

Mit euch zusammen werden wir Schablonen entwerfen, herstellen und ausprobieren.
Dazu leckere Verpflegung für Silvester-geschädigte Köpfe.

Berlin bleibt dreckig!

anschließend Antifa-Tresen der NEA

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Info-Veranstaltung: Perspektive linker Freiräumkämpfe in Berlin und Europa
06.12.2007 | 20:30 Uhr | Bunte Kuh

"One Struggle one fight!
Von Berlin bis Kopenhagen"
Perspektive linker Freiräumkämpfe in Berlin und Europa.

Am 14. Dezember 2006 sollte das linke Zentrum Ungdomshuset in Kopenhagen geräumt werden. Die linken Gegenreaktionen waren heftig. Bilder, die die Medien reißerisch als "Kriegszustand" beschrieben, gingen um die Welt. Internationalen Brigaden und einer landesweiten Mobilisierung in Dänemark gelang es, die Räumung vorläufig zu verunmöglichen. Die Proteste verdeutlichten, dass eine internationale Bewegung im Stande ist sich gegen die Staatsgewalt durchzusetzen. Aus den Kämpfen um das Ungdomshuset ist mittlerweile eine breite Bewegung erwachsen, die die gesamte radikale Linke in Dänemark gestärkt hat und auch nach der Räumung im März punktuelle Erfolge erzielen konnte.

Anlässlich der Proteste im Dezember letzten Jahres in Kopenhagen wird es am 8. Dezember 2007 unter dem Motto "one struggle  one fight" eine Demo für linke Freiräume in Berlin geben. Gründe gibt es genug. Die Brandstiftung am 28. April in der Rigaerstraße 84, der Angriff auf die Liebigstraße 14 am 15. November durch Besitzer und Polizei oder die Aufkündigung der Köpi-Mietverträge für den 31. Mai 2008 sind als Vorboten für die Liquidierung vieler Berliner linker Projekte zu verstehen.

In der Veranstaltung wollen wir einen kurzen Überblick über die Situation linker Hausprojekte in Europa verschaffen. Schwerpunkte sind dabei die Kämpfe für das Ungdomshuset und Berliner Hausprojekte wie die Köpi. Dazu gibt es aktuelle Infos zur Situation der Riagerstraße und der Köpi, sowie zur Demo am 8. Dezember.
Wie können wir aus den Kämpfen um das Ungdomshuset lernen und welche Konzepte haben sich in Berlin bewährt? Wie lässt sich der Prozess der Kiezumstrukturierung blockieren, auch in Gegenden wie dem Prenzlauer Berg, wo die „Gentrification anscheinend längst gesiegt hat?

Referent_Innen:
Köpi 137 und North East Antifascists [NEA]

Check:  www.nea.antifa.de *  www.koepi137.net * www.koepisoli.tk

Material:
Flyer (PDF | 1160 KB)

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Film-Abend: "Aufstand im Warschauer Ghetto"
01.11.2007 | 20:00 Uhr | Bunte Kuh

Wir zeigen den Film "Aufstand im Warschauer Ghetto": Ungefähr 400.000 Juden wurden bis 1943 aus dem Warschauer Ghetto  nach Treblinka und in andere Vernichtungslager deportiert.  Im April 1943 erhoben sich die wenigen noch im Ghetto verbliebenen  Jüdinnen und Juden gegen den faschistischen Terror. Der Film verbindet Zeitzeugengespräche mit einer Dokumentation über die Hintergründe und Vorbereitungen des mutigen und kraftvollen Widerstandes im besetzten Warschau.
Anschließend Soli-Tresen für die NEA mit Musik, kühlen Getränken und leckerer Vokü.
Eintritt frei!  

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Veranstaltung zur Geschichte der RAF
04.10.2007 | 19:30 Uhr | Bunte Kuh

Leg dein Ohr auf die schiene der Geschichte. (Freundeskreis)
30 Jahre Stuttgart-Stammheim * Veranstaltungen zur Geschichte des linken bewaffneten Kampfes in der BRD.

Die Debatte um die Vorratsdatenspeicherung läuft zurzeit auf Hochtouren, deren Einführung die Sicherheitsbehörden mit "Terrorismusabwehr" und Ähnlichem begründen. Am Beispiel der Roten Armee Fraktion (RAF) möchten wir einen kleinen Rückblick auf die Geschichte bundesdeutscher Terror-Panikmache werfen, um aufzuzeigen, dass die jetzige Diskussion nichts vollkommen Neues ist. Die RAF ist heutzutage eine reine Simulation, ein Gespenst, das immer dann aus der Mottenkiste geholt wird, wenn es darum geht, den Bürger_Innen weiß zu machen, eine neue Terrorwelle stünde bevor. Gleichzeitig dient der regelmäßige Verweis auf den Terrorismus dazu, eine weitere Aufrüstung des Polizei- und Überwachungsapparates, sowie eine Aufweichung der persönlichen Grundrechte weiter voranzutreiben.

30 Jahre nach dem Mord an den RAF-Gefangenen Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl-Raspe in Stuttgart - Stammheim am 18. Oktober 1977 möchten wir uns damit auseinandersetzen, was die gesellschaftlichen Zustände waren die zur Entstehung militanter Gruppen führten und inwiefern diese Zustände weiterhin fortbestehen? Was waren die Motive der Revolutionären Zellen, der Bewegung 2. Juni, der Roten Zora oder der RAF? Was waren ihre Ziele und welche Perspektive eröffnete das Konzept Stadtguerilla? Hat der Staat das Recht, sich als Gönner in der „Gnadenerlass-Debatte aufzuspielen? Wie kann eine kritische Betrachtung der RAF von links ermöglicht werden, ohne dem Spiegel und der Bild das Wort zu reden?

Unlängst bezeichnete die Regenbogenpresse den "Black Block" in Rostock als Globalisierungskritische RAF. Dass der Vergleich angesichts der steinzeitlichen Bewaffnung der "No Global-RAF" (Stöcke und Steine) hinkt ist offensichtlich. Jedoch verdeutlicht er wie sehr der Staat den RAF-Mythos braucht um seinen Terror gegen eine Linke zu legitimieren, die zurzeit keine reale Bedrohung für ihn darstellt. Sei es die Kriminalisierungswelle Anfang der 90er gegen Göttinger Antifas oder die Repression 1999 gegen vermeintliche Mitglieder der Bewegung 2. Juni - der Staat braucht seine Militanten. Der Paragraph 129a wurde in direktem Zusammenhang mit der RAF eingeführt und ist seit dem adäquates Instrumentarium um Repression gegen linke Strukturen zu rechtfertigen. Der 30. Jahrestag der Stammheimer Todesnacht und die Mediendebatte um die RAF schlägt somit einen inhaltlichen Bogen ins Jahr 2007. Spätestens seit den Razzien im Vorfeld des G8-Protestes oder im Zu!
 sammenhang mit der "Militanten Gruppe" in Berlin und den Durchsuchungen im Juni in Bad Oldesloe, Hamburg und Berlin gegen Antifas  ist der Gummiparagraph 129 a/b/c/d... wieder Gesprächsthema Nr.1.

Mit den Veranstaltungen wollen wir den Versuch wagen, uns die eigene linke Geschichte bewusst zu machen, sie zu reflektieren und sie uns somit wieder anzueignen. Tun wir dies nicht, überlassen wir unsere Geschichtsschreibung den Herrschenden.

North East Antifascists (NEA), September 2007

Weitere Termine zum Thema:

Film-Abend: "Berlin, 2. Juni 1967"
10.10.2007 | 20:00 Uhr | Bunte Kuh

"Berlin, 2.Juni 1967" (BRD 1967, 50 Min., von Thomas Giefer, Rüdiger Monow, Uli Knaudt)
Polizeistaatsbesuch des Schah von Persien. Eine bewaffnete Polizeimacht war zuständig für die Sicherheit des Gastes während seines Aufenthalts in Westberlin. Während der Schah die Oper besuchte, erschoss ein Zivilbeamter den Studenten Benno Ohnesorg. Die Student_Innen bildeten einen Ermittlungsausschuss zur Rekonstruktion der Tat. Die Kamera begab sich auf die Suche nach denen, die aktiv beteiligt waren oder billigend den Tod des Studenten zu verantworten hatten. Der Tod Ohnesorgs war mit ausschlaggebend für die Radikalisierung der Student_Innen-Proteste und die Entstehung militanter Gruppen.
Org: Kuh-Kino, supported by NEA

Film-Abend: "Deutschland im Herbst"
17.10.2007 | 20:00 Uhr | Bunte Kuh

"Deutschland im Herbst" (BRD 1978, 116 Min., von R. Schlöndorff, Fassbinder, Kluge, Sinkel, Brustellin, Reitz, Böll (Drehbuch)
Die Rahmenhandlung des Films spielt in der Woche nach dem der Todesnacht von Stammheim. Gezeigt wird das Staatsbegräbnis für Schleyer, die Schweigeminuten am Fließband des Daimler-Benz-Werks in Stuttgart, die Beerdigung der Toten von Stammheim. Andere Episoden zeigen eine junge Geschichtslehrerin, die sich mit den Folgen des Radikalenerlasses sowie mit den Ungereimtheiten der offiziellen Geschichtsschreibung konfrontiert sieht, oder beschreiben die angespannte, hysterische Atmosphäre in der Bevölkerung.
Org: Kuh-Kino, supported by NEA

Tips:
Das Kino der Kastanie 85 zeigt von September bis November eine Reihe guter Filme zur Geschichte des Bewaffneten Kampfes. Mehr Infos unter: www.k85.squat.net

Weitere Infos & Materialien zum Thema:
Websites
RAFinfo | In Bewegung bleiben | Freilassung | Hasch Rebellen
Audiomitschnitt
Veranstaltung der Gruppe Redical M am 15.Mai 2007 zur Gnadenerlassdebatte
Lesenswertes
"Der zweite Tod" von Ron Austin (10.09.2007 / Junge Welt)
"Gnadengesuche, Rachegelüste und der ganze Rest." (15.05.2007 / Redical M)

Material:
Flyer (PDF | 3500 KB)

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Infoveranstaltung: Nazistrukturen in Brandenburg
06.09.2007 | 19:00 Uhr | Bunte Kuh

Brandenburg verfügt über eine starke organisierte Rechte, die gerade in Südbrandenburg besonders verankert ist. „Kampagnen“ wie die rechtsradikale Jugendoffensive haben hier ihren Ursprung und stoßen auch bundesweit auf hohe Resonanz in der Naziszene. Im Rahmen einer Infotour werden Referent_Innen der brandenburgischen Antifa Nordost-Vernetzung und dem Antifaschistischen Pressearchiv / Bildungszentrums über die radikale Rechte im Land Brandenburg berichten. Die Veranstaltung wird sich schwerpunktmäßig mit den Aktivitäten der NPD im Hinblick auf die Kommunalwahlen 2008 auseinandersetzen.

Treseneinnahmen gehen an die Besetzer_Innen des AJZ-Hennigsdorf!