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Weeks

 
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Antifa-Action:

 
Antifa-Demo im Gedenken an die Opfer der Wehrmachts-Massaker in Italien
20.04.2012 | 16:00 Uhr | Storchenhof-Center
(M5, 27: Hauptstraße / Rhinstraße | Hohenschönhausen)

Im Juli 2011verhandelte das Militärgericht von Verona die Beteiligung deutscher Wehrmachtsangehöriger an Massakern in 21 Ortschaften in der Grenzregion zwischen der Emillia Romagna und der Toskana. Die Angeklagten sind ehemalige Mitglieder der Fallschirm-Panzer-Division „Hermann Göring“. Ihnen wurden Massaker im Zeitraum von März bis Mai 1943 an über 400 Zivilisten zur Last gelegt. Trotz Verurteilung liefert Deutschland die Täter nicht aus. Wir finden diesen Zustand unerträglich und werden darum am 20. April 2012 ein ehemaliges Mitglied eben jener Wehrmachtseinheit, mit den Taten, der „Hermann Göring“-Division konfrontieren.
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Antifa-Tresen
20.04.2012 | 20:00 Uhr | Bunte Kuh
(Bernkasteler Straße 78 / 13088 Berlin-Weißensee)

Antifa-Soli-Tresen im Anschluss an die Demo, im Gedenken an die Wehrmachts-Massaker in Italien, in der Bunten Kuh. Der Erlös geht an das Liberation-Weeks-Bündnis 2012.

 
Gedenken an die Befreiung von Weißensee & Hohenschönhausen
22.04.2012 | 14:00 Uhr | Antifaschistisches Mahnmal am Weißen See
(M4, M13, 12: Berliner Allee / Indira-Gandhi-Straße | Weißensee)

Nahe dem ehemaligem Kulturhaus Peter Edel. Bringt Blumen mit!

 
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Veranstaltungen:

 
„Die Angeklagten erscheinen nicht…“

15.04.2012 | 16:00 Uhr | KuBiZ - Offener Raum
(Bernkasteler Straße 78 / 13088 Berlin-Weißensee)

Im Juli 2011 endete einer der letzten Prozesse gegen ehemalige Wehrmachtsangehörige, die sich an Massakern schuldig gemacht hatten. Vor Gericht standen ehemalige Mitglieder der Fallschirm-Panzerdivision „Hermann Göring“, die im Frühjahr 1944 unter dem Deckmantel der „Partisanenbekämpfung in Norditalien (Reggio Emilia) über 400 Zivilist_innen ermordeten. Sieben der Angeklagten wurden, ohne größere Berichterstattung der deutschen Medienlandschaft, 65 Jahre nach den Ereignissen verurteilt, anderen konnten wiederum keine Vergehen nachgewiesen werden.
Die Prozessurteile bringen nicht nur Licht in die Verbrechen der Wehrmacht in Südeuropa, ihre Aufarbeitung verdeutlicht, dass die Täter nichts zu befürchten haben. Die Opfer erhalten von deutscher Seite nichts als warme Worte, ihre Forderungen nach Wiedergutmachung werden bekämpft, sie werden verhöhnt. Die Bundesrepublik Deutschland nimmt die Gerichtsurteile in Griechenland und Italien dagegen zum Anlass, ihre Straffreiheit und ‚Immunität‘ bei Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung, wie in Jugoslawien und in Afghanistan, zu bekräftigen und für zukünftige Kriege zum Wohle Deutschlands nutzen zu können.

Marianne Wienemann (Bochum/ Reggio Emilia) arbeitet seit Jahren zum Themenkomplex „Deutsche Kriegsverbrechen in Italien“ und hat die Prozesse in Verona beobachtet. Sie wird über die Prozesse, so wie den Umgang Deutschlands mit den Tätern berichten und darüber wie dies in Italien wahrgenommen wird.

 
80 Jahre Antifaschistische Aktion: Ein Vortrag von Bernd Langer (Kunst und Kampf)
19.04.2012 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso
(Lottumstraße 10a / 10119 Berlin-Prenzlauer Berg)

RASH/NEA-Tresen mit Infoveranstaltung: Die Doppelfahnen der Antifaschistischen Aktion sind heute eines der wohl am häufigsten genutzten Symbole der außerparlamentarischen, linken Bewegung. Es findet szeneübergreifend Verwendung, grenzt vom staatstragenden Antifaschismus ab und steht in einer militanten Tradition. Dabei sind Antifas und Autonome keineswegs identisch, auch wenn Medien dies gern so darstellen. Vor allem aber ist die Antifaschistische Aktion als solche schon viel älter.

Ausgerufen wurde sie erstmals am 26. Mai 1932 in der »Roten Fahne«, dem Zentralorgan der KPD. Damals gab es weder Autonome noch eine Antifa, wie wir sie heute kennen. Wie also hängt das alles zusammen?

Das 80. Jubiläum der Antifaschistischen Aktion in diesem Jahr, wollen wir zum Anlass nehmen, um ins Gespräch zu kommen: über das Scheitern des Widerstandes gegen den NS und die daraus resultierenden Lehren, die Herausarbeitung und Weiterentwicklung positiver Ansätze, die die antifaschistische Bewegungen hervorbrachte und über die Frage was revolutionäre Organisierung heute bedeuten kann.

Bernd Langer, beteiligt an der norddeutschen Antifa-Koordination in den 1980er Jahren, Initiator der kulturpolitischen Initiative Kunst und Kampf (KuK), Mitbegründer des antifaschistischen Arbeitskreises Bad Lauterberg und der Autonomen Antifa (M) ist bis heute politischer Aktivist und Autor diverser Bücher, die sich mit den revolutionären Bewegungen in Deutschland auseinandersetzen.

 
"Widerstand in Hohenschönhausen und Weißensee zur Zeit des Nationalsozialimus"
26.04.2012 | 20:00 Uhr | Bunte Kuh
(Bernkasteler Straße 78 / 13088 Berlin-Weißensee)

AINO-Tresen: In den Jahren 1933 bis 1945 leisteten hunderte Weißenseeer und Hohenschönhausener Widerstand gegen das Naziregime. Kommunisten, Sozialdemokraten, Anarchisten, Parteilose, Juden und manche Christen kämpften bewusst mit ihrer politischen oder weltanschaulichen Überzeugung gegen die Faschisten. Andere gerieten mit der unmenschlichen Politik der Nazis in Konflikt, aus ihrem Widerspruch erwuchs ebenfalls Widerstand. Wie sah der Alltag des Widerstandes aus? Warum blieb er vereinzelt? Warum gab es keine Alternative, das Nazi-Regime von innen heraus zu stürzen?

Über Motive, Wirkungen und Perspektiven des antifaschistischen Kampfes aus damaliger und aus heutiger Sicht hält der Historiker Wanja Abramowski einen Vortrag mit anschließender Diskussion.
Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 20:00 Uhr.

 
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Film-Reihe:

 
Rom, offene Stadt

04.04.2012 | 20:00 Uhr | KuBiZ - Offener Raum
(Bernkasteler Straße 78 / 13088 Berlin-Weißensee)

Italien 1945, 100 min, R: Roberto Rossellini
Die Aktivitäten, die Verfolgung und das grausame Ende einer italienischen Widerstandsgruppe zur Zeit der deutschen Besatzung Roms 1944. Im Mittelpunkt die Schicksale eines in einer illegalen Druckerei beschäftigten Arbeiters und eines Priesters, der ihm und anderen Verfolgten Schutz gewährt. Der Film, noch während des Krieges konzipiert und auf wahren Ereignissen beruhend, gilt durch seinen quasi-dokumentarischem Stil als Meilenstein der Filmgeschichte, der den italienischen "Neorealismus" begründete.

 
Paisá
11.04.2012 | 20:00 Uhr | KuBiZ - Offener Raum
(Bernkasteler Straße 78 / 13088 Berlin-Weißensee)

Italien 1946, 126 min, R: Roberto Rossellini
In sechs Episoden werden die Schlussphase des Zweiten Weltkriegs in Italien, der Vormarsch der Amerikaner und der Kampf der Partisanen geschildert: Eine Italienerin führt US-Soldaten zum Versteck einer deutschen Nachhuttruppe und stirbt im Kampf. Ein GI erlebt durch einen Straßenjungen das soziale Elend im zerstörten Neapel. Eine amerikanische Krankenschwester erfährt vom Tod ihres italienischen Geliebten im Partisanenkrieg. Ein geflohener amerikanischer Kriegsgefangener wird im Partisanenkampf erschossen, als er die Hinrichtung der Widerstandskämpfer verhindern will. Die unsentimentale Darstellung des Kriegsalltags und die unmittelbare Teilnahme der Kamera am Geschehen reflektieren auf überzeugende Weise die Stimmung jener Zeit und erschüttern heute wie damals.

 
Todesengel - Auf den Spuren deutscher Kriegsverbrechen in Italien
18.04.2012 | 20:00 Uhr | KuBiZ - Offener Raum
(Bernkasteler Straße 78 / 13088 Berlin-Weißensee)

Doku, 45 min, R: René Althammer und Udo Gümpel
Der Dokumentarfilm zeichnet die Blutspur deutscher SS- und Wehrmachtstruppen während des zweiten Weltkriegs in Italien nach. Mehr als 10.000 italienische Zivilisten wurden von deutschen Soldaten bei Massakern ermordet, die im Nachhinein zu „Vergeltungsmaßnahmen“ im Krieg gegen Partisanen umdeklariert wurden. „Todesengel“ rekonstruiert u. a. die Massaker von Marzabotto und Sant' Anna di Stazzema und fahndet nach den Tätern.

 
L'uomo che verrà - Ein Mensch kommt in die Welt
18.04.2012 | 21:00 Uhr | KuBiZ - Offener Raum
(Bernkasteler Straße 78 / 13088 Berlin-Weißensee)

Italien 2009, 116 min, R: Giogio Diritti
Die achtjährige Martina wächst als Kind einer einfachen Bauernfamilie in der rauen Bergwelt unweit von Bologna auf. Seit ihr kleiner Bruder gestorben ist, spricht das Mädchen nicht mehr. Doch nun erwartet ihre Mutter wieder ein Kind und Martina ist glücklich. Währenddessen gerät das Dorf immer mehr zwischen die Fronten des Krieges: Partisanen liefern sich heftige Gefechte mit den deutschen Besatzungstruppen. Am 28. September 1944 wird Martinas Brüderchen geboren. Und am gleichen Tag starten SS-Einheiten in der Region einen furchtbaren Vergeltungsschlag.

 
Buffalo Soldiers 44 - Das Wunder von St. Anna
25.04.2012 | 20:00 Uhr | KuBiZ - Offener Raum
(Bernkasteler Straße 78 / 13088 Berlin-Weißensee)

USA 2008, 154 min, R: Spike Lee
Italien, Herbst 1944: Die Deutsche Wehrmacht hat ihre letzte Verteidigungslinie errichtet; die US-Armee versucht, diese Stellung am Serchio-Fluss zu durchbrechen. Mit dabei sind die vier afroamerikanischen „Buffalo Soldiers". Während eines Angriffs werden sie von ihrer Einheit abgeschnitten und retten einen italienischen Jungen, den sie in ein nahegelegenes Dorf bringen. Dort erfahren sie etwas, das ihnen in ihrer Heimat verwehrt wird: Gleichberechtigung, Menschlichkeit und Respekt. Gemeinsam mit Partisanen und den Einwohnern des Dorfes bereiten sie sich auf den kurz bevorstehenden Gegenangriff der Wehrmacht vor... Spike Lees Film setzt den schwarzen GIs ein filmisches Denkmal und rekonstruiert das in der Doku „Todesengel“ beschriebene Massaker der Waffen-SS in Sant' Anna di Stazzema.

 
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