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Weg des Phallus 
Die hierzulande populärste Variante des Buddhismus ist der historisch in Tibet entwickelte sogenannte Vajrayana-Buddhismus - auch Lamaismus genannt -, wie er vor allem durch dessen führenden Repräsentanten, den Dalai Lama, weltweit bekannt gemacht wurde. Der tibetische Vajrayana-Buddhismus hat mit der Praxis des Buddhismus in anderen Ländern Südostasiens bis auf ein paar übernommene Begriffe NICHT DAS GERINGSTE gemein: er verrät, ganz im Gegenteil, jeden emanzipatorischen Ansatz, den es im ursprünglichen Buddhismus gegen die Doktrin des Brahmanismus durchaus gibt, dem er entstammt: Freiheit von Göttern, Freiheit von Priestern und damit das Eröffnen der Chance für jedermann - und jedefrau(!) -, ohne Götter und Priester, sprich: aus eigener Kraft zur Erlösung zu gelangen. Der tibetische Buddhismus hingegen weist mehr Götter und gottgleiche Wesen auf, als das gesamte brahmanische Pantheon, Erlösung ist nur hochrangigen Lama-Priestern möglich, ausschließlich männlichen selbstredend, die sich über religiöse Indoktrination und blutigen Terror einen eigenen Priesterstaat geschaffen haben. Und noch einen Unterschied gibt es: während der Weg zur Erlösung in anderen Formen des Buddhismus durch abertausende leidvoller Erdenleben führt, können Lama-Priester sich in einem einzigen Leben ins ersehnte Nirvana auflösen: durch tantrisch-rituelle Sex-Praktiken mit eigens dazu rekrutierten jungen Mädchen und Frauen. Der Begriff “Vajrayana” bedeutet nichts anderes als “Weg des Phallus”.
Infoveranstalltung mit Colin Goldner am
Freitag den 13.05. um 19Uhr in der BAIZ (Christinenstr. 1)