|
Love music - Hate fascism and homophobia
Soliparty für Opfer rechter und homophoner Gewalt
:::
styles: drum 'n' bass, breakbeat, jungle ::: :::
lineup ::: Flare
5 [Basstion]
Laburnam [Capital-Steppaz]
Mo [Audiomassive]
Vincent [Bei Reuth Rec.]
Fallout-Boy
[Audiomassive]
Kommander Keen
[Giana-Brotherz Rec.] 24.07.2009 | 23:00
Uhr | Köpi (Köpenicker Straße 137 / S-Bahnhof Ostbahnhof) :::
no fascism ::: In den Frühen
Morgenstunden des 12 Juli 2009 griffen vier Neonazis einen 22Jähirgen an. Sie
traten ihm unzählige Male gegen den Kopf, bis er das Bewusstsein verlor.
Einer der Neonazis probierte den am Boden liegenden mit einem "Bordstein-Kick",
Schädel und Kiefer zu zertrümmern. Jedoch konnte er ihn, auf Grund seines
Gewichtes, nicht zum Bordstein schleifen und trat dann weiter brutal auf ihn
ein. Der 22 Jährige musste mit schweren Prellungen, einem gebrochenen Jochbein,
und Hirnblutungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. :::
no homophobia ::: Im November 2007
provozierte eine größere Gruppe Jugendlicher auf einer queeren Party. Vor dem
Eingang schimpften sie lauthals über "die Arschficker" und
"Schwuchteln", woraufhin sie von zwei Partygästen gefragt wurden, ob
sie etwas gegen Schwule hätten. Daraufhin wurden die beiden zusammengeschlagen,
was für einen der Angegriffenen eine Gehirnerschütterung und einen gebrochenen
Mittelhandknochen zur Folge hatte. :::
just solidarity :::
Für das Opfer des Neonaziangriffs stehen in der kommenden Zeit
Krankenhauskosten an. Außerdem werfen Neonazis und Polizei ihm vor die Neonazis
vorher angegriffen zu haben, was ihn gleichzeitig zum Beschuldigten macht und
Prozesskosten nach sich ziehen wird. Auch im Zusammenhang mit dem homophoben Übergriff
stehen Verfahrenskosten aus. Da der Übergriff am 12. Juli viele von uns
geschockt hat, wandeln wir die Party von einer reinen Soliparty für die
November-Betroffenen, in eine gemeinsame Party für beide Fälle um. Zum einen
weil eine schnelle Hilfe für den Betroffenen des Nazi-Angriffs dringen
notwendig ist und zum anderen, weil wir zwischen beiden Übergriffen klare
Parallelen sehen. Beiden Taten lag eine tief sitzende Menschenverachtung zu
Grunde, die alles "gesellschaftlich nicht Normale" als minderwertig
einstuft. Was jetzt gebraucht wird ist Solidarität. Jedes getrunkene Bier,
jeder Cent am Einlass und jedes nette Wort, hilft den Betroffenen. Wir freuen
uns auf euch! Party Flyer - Front [ JPG
]
Party Flyer - Back [ JPG
]
|