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Demos | Veranstaltungen | Partys

 

 

"Die Verwilderung des Patriarchats" von Roswitha Scholz (Krisis)
07.05.2010 | 19h | Bunte Kuh | Bernkasteler Straße 74 (Berlin-Weißensee)

Die Verwilderung des Patriarchats in der Ära der Globalisierung
In der Moderne bildeten sich neue Geschlechtervorstellungen aus. Dem "Mann"wurden Eigenschaften wie Rationalität, Charakterstärke, Durchsetzungsvermögen etc. zugeschrieben; die "Frau" wurde hingegen mit Emotionalität, Sinnlichkeit, Charakterschwäche in Verbindung gebracht. Männer sollten für die Öffentlichkeit und das Erwerbsleben geschaffen sein, Frauen dagegen von "Natur" aus für die Tätigkeiten in der Privatsphäre (Liebe, Hege, Pflege, Hausarbeit). Nach dem Zweiten Weltkrieg breiteten sich derartige Vorstellungen, die zunächst auf das Bürgertum beschränkt waren, auf alle Klassen und Schichten aus. Der Herausbildung der "abstrakten Arbeit" im Kapitalismus entsprach die gleichzeitige Entstehung privater Reproduktionstätigkeiten, verbunden mit hierarchischen Geschlechterverhältnissen. In der Postmoderne kommt es nun zu einer Aufweichung des traditionellen Geschlechter-Arrangements: Frauen haben mit den Männern bildungsmäßig gleichgezogen und sind "doppelt vergesellschaftet"(Regina Becker-Schmidt), d.h. für Familie und Beruf gleichermaßen zuständig.
Umgekehrt droht nun auch Männern eine Art "Hausfrauisierung" im Zuge der Ausdehnung von prekären Beschäftigungsverhältnissen. Die Institutionen Familie und Erwerbsarbeit erodieren, ohne dass neue tragfähige Reproduktionsformen an ihre Stelle treten. Dem Verfall der Ökonomie entspricht eine "Verwilderung"des Patriarchats, so die These des Vortrags. In einer kollabierenden Gesellschaft droht Frauen heute die Funktion von Krisenverwalterinnen zugewiesen zu werden. Wenn der Kapitalismus an die Wand fährt, dürfen sie Machtpositionen einnehmen, bei gleichzeitiger Zuständigkeit für den Reproduktionsbereich. Die postmoderne Travestie-Show der "Qeer"-Politik steht dieser Situation hilflos gegenüber und entspricht ihr sogar. Hintergrund des Vortrags ist die Theorie der Wert-Abspaltungskritik.

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Demos | Kundgebungen

Kein Platz für faschistische Strukturen in Teltow
Antifa-Demo gegen die erstarkende Neonazi-Szene in Teltow

17.05.2008 | 15:00 Uhr | S-Bahnhof Teltow

Am 17. Mai plant ein Bündnis eine antifaschistische Demonstration durch die Innenstadt in Teltow (Brandenburg). Teltow ist eine Stadt in der sowohl eine gewalttätig agierende Naziszene  als auch verschiedene rechte Treffpunkte Fuß fassen konnten. Linke und alternative Menschen sehen sich zunehmend mit den Auswirkungen dieser menschenverachtenden Ideologie konfrontiert: Nazis machen Jagd auf Andersdenkende und -aussehende, tragen rassistische und antisemitische Propaganda in die Öffentlichkeit und versuchen eine rechte Hegemonie zu etablieren.
Gegen diesen Zustand richtet sich die Demo am 17. Mai um 15 Uhr am S-Bahnhof Teltow.

Zugtreffpunkt Berlin:
14:00 Uhr | Südkreuz | Gleis 1

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"Frauen im Widerstand"
Führung über den Zentralfriedhof Friedrichsfelde

17.05.2008 | 15:00 Uhr | Zentralfriedhof Friedrichsfelde

Der Zentralfriedhof Friedrichsfelde in Lichtenberg zählt zu den bekanntesten Friedhöfen Berlins. Berühmt ist er vor allem für die Gedenkstätte der Sozialisten, einer Begräbnisstätte für zahlreiche sozialdemokratische, sozialistische und kommunistische Politiker/innen und Aktivist/innen. Auch viele Widerstandskämpfer/innen sind dort begraben. Prof. Dr. Hofmann wird uns zu den Gräbern der antifaschistischen Widerstandskämpferinnen führen und über die Schicksale der Frauen im NS-Widerstand berichten.

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"Niemand ist vergessen! Schau nicht weg - greif ein!"
Gedenk-Demo für den von Neonazis ermordeten Dieter Eich

25.05.2008 | 14:00 Uhr | S-Bahnhof Buch

Vor acht Jahren, am 25. Mai 2000, wurde der Sozialhilfeempfänger Dieter Eich von Neonazis in Berlin-Buch ermordet. Diese drangen in die Wohnung des Arbeitslosen ein und schlugen ihn zusammen. Später kehrten sie noch einmal in dessen Wohnung zurück und töteten ihn mit einem gezielten Stich ins Herz, um eine belastende Aussage bei der Polizei zu verhindern. Vor Gericht gaben die Neonazis an, dass sie nur einen "Assi klatschen“ wollten. Dass es sich dabei um eine Tat mit rechtem Hintergrund handelte, wurde von Justiz und Polizei verschwiegen und kam erst durch Recherchen von Antifaschist_Innen und Journalist_Innen ans Tageslicht.
Doch auch das scheint heute mehr denn je Geschichte zu sein. Weder in der Bucher Bevölkerung, noch innerhalb der jüngeren antifaschistischen Bewegung ist jemandem der Mord an Dieter Eich bekannt. Wir möchten darum den Mord an Dieter Eich wieder in das Gedächtnis der Menschen rufen und mit verschiedenen Aktionen das Gedenken wach halten. Ein Anfang dafür ist für uns die Gedenkdemonstration am 25. Mai in Berlin Buch.

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"Antifaschistischer Widerstand in Lichtenberg"
Führung zu historischem Widerstand in Lichtenberg

14.06.2008 | 15:00 Uhr | Museum Lichtenberg im Stadthaus (Türrschmidtstraße 24)

Vielleicht mag man es auf den ersten Blick nicht glauben, aber auch in Lichtenberg gab es Widerstand in der Zeit des Nationalsozialismus. Noch heute sind die Spuren antifaschistischen Widerstands in Lichtenberg sichtbar. Nach einem kurzen Referat zu Widerstand allgemein werden wir gemeinsam diese Spuren mit dem VVN/ BdA Lichtenberg entdecken und klären, warum gerade in Lichtenberg Widerstand überhaupt möglich war.
Veranstaltung in Kooperation mit VVN/BdA Lichtenberg.

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De*Fence
AntiRa-Demo zum 15. Jahrestag der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl

05.07.2008 | 14:00 Uhr | Schlossplatz (S/U-Bahnhof Alexanderplatz)

Die ChipkartenIni ruft alle migrantischen, flüchtlingspolitischen, antirassistischen Gruppen und Einzelpersonen auf, sich im Laufe des nächsten Jahres an Widerstandsaktionen zu beteiligen und/oder diese selbst zu initiieren. Als Initiative gegen das Chipkartensystem planen sie unterschiedliche Aktionen zu verschiedenen Themengebieten vom Herbst 2007 bis zum Sommer 2008. Den inhaltlichen Gesamtrahmen wollen sie durch eine ausführliche Broschüre und thematische Informationsveranstaltungen begleiten. Vorläufiger Höhepunkt der Kampagne soll eine bundesweite Demonstration gegen den institutionellen und alltäglichen Rassismus im Juli 2008 in Berlin sein. Sie wollen diese Kampagne zwar starten, aber nicht alleine bleiben, sondern Bündnisse eingehen mit Gruppen, die zu den Themen arbeiten und/oder von ihnen betroffen sind und die Vernetzung antirassistischer Gruppen in der BRD ausbauen. Wenn Ihr Interesse an einer (auch punktuellen) Zusammenarbeit habt, meldet Euch bei der ChipIni.

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Spurensuche - Jüdisches Leben in Köpenick
Stadtrundgang in Köpenick zu jüdischem Leben in Köpenick

07.11.2008 | 17:00 Uhr | Schlossplatz Köpenick (Köpenick)

Vor der Machtübernahme durch die Nazis 1933 existierte in Köpenick eine große Jüdische Gemeinde. Jüdisches Leben war allgegenwärtig und hatte Namen, Anschrift, eine Geschichte. Der Stadtrundgang findet anlässlich des 70. Jahrestages der Pogromnacht 1938 statt.
Eine Veranstaltung des Bundes der Antifaschist_innen Köpenick e.V.

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Veranstaltungen | Filme | Treffen

Info-Veranstaltung zur Antifa-Demo in Teltow
15.05.2008 | 18:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkastelerstraße 78)

Infoveranstaltung für die Demo in Teltow Stadt (17.5.) mit aktuellen Infos. Anschließend Solitresen mit fairen Preisen. Eintritt frei.

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Offenes Antifa-Café: "NPD - stören, blockieren, verbieten!?"
15.05.2008 | 19:00 Uhr | Vetomat (Scharnweberstraße 35)

Offenes Antifa-Café: "NPD - stören, blockieren, verbieten!?" Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) ist aktuell in aller Munde. Während die Innenminister mal wieder über ein erneutes NPD-Verbot diskutieren, ist ihnen die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) weit voraus und hat bereits zigtausend Unterschriften für ein Verbot gesammelt. Doch ist das Verbot der größten Naziorganisation in Deutschland die richtige Strategie, um aggressiven Nationalismus, Rassismus und Chauvinismus zu bekämpfen? Was kann von einem NPD-Verbot erwartet werden? Eine Massenbewegung im Untergrund, Radikalisierung und Zersplitterung, Unsichtbarkeit von rechtsextremen Einstellungen, Wegfall der Finanzierung über das Parteiengesetz? Diese und andere Fragen wollen wir mit euch anlässlich des Bundesparteitages der NPD im bayrischen Bammberg (24./25.5.) diskutieren. Wieder mit VoKü, Infotisch und kompetenten ReferentInnen.

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Film-Abend: "Zur falschen Zeit am falschen Ort"
16.05.2008 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10a)

Weinroter Abend # 03: Film-Abend: "Zur falschen Zeit am falschen Ort" (BRD 2004/2005, Dokumentarfilm) - Im Juli 2002 wurde in dem brandenburgischen 450-Mensch-Kaff Potzlow ein 17-jähriger von drei mit ihm befreundeten Jugendlichen grausam zu Tode gequält und anschließend in einer Jauchegrube verscharrt. Der Dokumentarfilm wirft einen Blick auf das Leben in Potzlow knapp vier Jahre nach der Aufsehen erregenden Tat: Die Menschen wollen endlich wieder ihre Ruhe haben, wollen das Geschehene hinter sich lassen. Doch brutale Machtspiele unter Jugendlichen sind noch immer die Regel und werden als "normal" empfunden. Es ist verblüffend, wie leicht sich Opfer- und Täterzuweisungen mit Vokabular aus der und über die NS-Zeit vermischen. Veranstaltet vom antirassistischen Heinersdorf-Bündnis. Eintritt frei.

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Infoveranstaltung zum NPD-Bundesparteiltag
19.05.2008 | 19:00 Uhr | BAIZ (Christinenstraße 1)

Infoveranstaltung: Am 24./25. Mai will die NPD in Bamberg ihren Bundesparteitag durchführen. Nach den Querelen um ihren Bundesvorsitzenden, ihren Finanzproblemen, der Verhaftung ihres Schatzmeisters und den Auseinandersetzungen über das Verhältnis zu den freien Kammeradschaften benötigt sie einen erfolgreichen Bundesparteitag dringend, um ihre Funktionäre zu bestätigen und die internen Auseinandersetzungen zu beruhigen. Sorgen wir dafür, dass der NPD-Bundesparteitag kein Erfolg wird!
Am 19. Mai gibt es eine Infoveranstaltung mit den letzten Neuigkeiten, Informationen zur Anreise und einen kurzen Einblick in die Situation der NPD. Fahrkarten für den Bus nach Bamberg können auf der Infoveranstaltung gekauft werden (ansonsten auch in den beiden Schwarzen Risse).

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Info-Veranstaltung: "Das rassistische Lagersystem der BRD für Flüchtlinge"
21.05.2008 | 19:00 Uhr | Zillehaus (Rathenowerstraße 17)

"Das rassistische Lagersystem der BRD für Flüchtlinge". Die antirassistische Kampagne De*fence will anläßlich des 15. Jahrestages der faktischen Abschaffung des Rechts auf Asyl mit verschiedenen Aktionen auf die vielfältigen Formen des staatlich-institutionellen und alltäglichen Rassismus aufmerksam machen. Die Antifa Moabit möchte im Rahmen dieser Kampagne das rassistische Lagersystem der BRD am Beispiel des sogenannten Ausreisezentrums in der Motardstr. (Spandau) thematisieren. Dazu haben wir Betroffene, einen kritischen Wissenschaftler und antirassistische AktivistInnen eingeladen. Ferner wird der eindringliche Film "Le Heim" gezeigt werden. Mit: Tobias Pieper (FU Berlin). Film "Le Heim". Betroffenen aus dem Lager Motardstr. Eintritt frei.

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Info-Veranstaltung: "Linke Hausprojekte in Berlin"
21.05.2008 | 19:00 Uhr | Jugendschiff "Freibeuter" (Kynaststraße 17)

Anfang der 90er ging so einiges: Strassenkämpfe in der Mainzer Strasse, Häuserbesetzungen im ganzen Stadtgebiet. Im Kampf um selbstbestimmte Freiräume und alternative Lebenskonzepte nahmen sich viele einfach, was sie brauchten. Doch heute stehen diese alternativen Freiräume unter enormem Druck: Die legendäre Køpi soll 2008 geräumt werden. Heute sind eigentlich alle Häuser legalisiert und müssen Miete zahlen.
Zusammen soll diskutiert werden, was linke Freiräume sind und wie sie verteidigt werden können.
Anschließend: Filmvorführung „Auf den Spuren der HausbesetzerInnen von damals – eine filmische Dokumentation“.

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Befreiungskino II: Filme und Snacks zur bedingungslosen Kapitulation
23.05.2008 | 17:00 Uhr | JFE Arche (Degner Straße 40)

2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß: In diesem Film begleiten wir den Regisseur Malte Ludin bei der Arbeit zu einem spannenden Porträt über Hanns Ludin, Wehrmachtsoffizier, hingerichteter Naziverbrecher und Vater von Malte Ludin. 60 Jahre nach Kriegsende beginnt Malte Ludin eine Auseinandersetzung mit den Legenden, die in seiner Familie über seinen Vater kursieren. Seine Verwandten beschönigen, leugnen und verdrängen die Taten eines Familienmitglieds, der Nazitäter war. Als Ergebnis ist dabei ein intimes und kontroverses Filmdokument entstanden, das zeigt wie Erinnerungen aussehen können.
Anschließend an den Film wird es eine Diskussion geben. Außerdem könnt ihr Kickern, Billard spielen und kleine Snacks genießen.

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Info-Veranstaltung: "Endstation Abschiebehaft"
28.05.2008 | 19:00 Uhr | Zillehaus (Rathenowerstraße 17)

Endstation Abschiebehaft - staatlicher Rassismus auf die Spitze getrieben, mit einem Referenten der „Initiative gegen Abschiebehaft“ und einem Film über den Abschiebeknast in Köpenick. Eintritt frei.

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Infocafé: "Drogenpolitik und Rassismus"
02.06.2008 | 19:00 Uhr | JuP (Florastraße 84)

Infocafé: "Drogenpolitik und Rassismus". In unserer Gesellschaft gibt es ganz legale Drogen und solche, die meist recht stark kriminalisiert werden. Während die Nutzer_innen illegaler Drogen in der Regel noch Mitleid zu spühren bekommen, scheint der Hass auf so genannte "Dealer" grenzenlos. Die Verkäufer_innen illegaler Substanzen werden als "Verführer" und "Mörder" angesehen und nicht selten mischt sich in das Engagement gegen sie auch noch eine gehörige Portion Rassismus. Völlig ausgeblendet werden dabei stets gesellschaftlich Hintergünde und die Vernuft geht völlig flöten. Was es z.B. an den Programmen von "Bürgerinitiativen gegen Dealer" zu kritisieren gibt, wollen wir mit euch diskutieren. Eingeladen ist die Gruppe "paeris". Außerdem wird es verschiedene Texte zum Thema geben. Veranstaltet von: Antifaschistische Jugendliche aus Pankow (AJAP).

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Info-VA: "Die Zukunft der Vergangenheit - Erinnerungspolitik in Deutschland"
09.06.2008 | 18:00 Uhr | Linse (Parkaue 25)

Die Art wie Geschichte bewertet wird, hängt immer vom vorherrschenden politischen System ab. In der offiziellen Erinnerungspolitik Deutschlands wird gerne der Bruch zwischen der heutigen Bundesrepublik und Nazideutschland betont. Ebenso wird ein grundsätzlicher Unterschied zwischen der "normalen" deutschen Bevölkerung und den Nationalsozialisten behauptet. Auf offiziellen Gedenkfeiern wird gerne pauschal der "Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft" gedacht. Dies sind dann alle, vom Holocaust-Opfer bis zum gefallenen Soldaten. Wieso dies so ist, wie das Gedenken in Ost und West aussieht oder was sich in den letzten Jahren verändert hat, soll der angebotene multimediale Vortrag des APABIZ e.V. klären.

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Info-Veranstaltung zur de*fence! Kampagne
18.06.2008 | 19:00 Uhr | Insel-Berlin (Alt-Treptow 6)

de*fence! Antirassistische Kampagne zum 15. Jahrestag der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl.
Am 5.7.2008 findet in Berlin eine bundesweite Demonstration antirassistischer und migrantischer Initiativen statt. Diese ist Höhepunkt der Kampagne "de*fence!". Die Macher_innen wollen über die rassistische Gesetzgebung, die Abschiebepraxis der Behörden und den alltäglichen Rassismus in Deutschland informieren und fordern gleiche Rechte für alle Menschen.
Anschließend: Filmvorführung „Als die Deutschen vom Himmel fielen“ (BRD 2008)
Der Dokumentarfilm erzählt vom Widerstand der Bevölkerung auf Kreta gegen die deutschen Truppen, die im Mai 1941 die Mittelmeerinsel angriffen. Für die Frauen, Männer und Kinder war es ein Kampf um Freiheit, gegen die Vernichtung ihrer Angehörigen und die Zerstörung der Dörfer. Den Erzählungen der griechischen Widerstandskämpfer folgend greift der Film noch eine weitere Spur auf: An 1941 errichteten Ehrenmälern pflegen Wehrmachtsveteranen im Schulterschluss mit Bundeswehrsoldaten ihre revisionistische Geschichtsschreibung und leugnen damit ihre Verbrechen an der griechischen Bevölkerung.

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Infocafé: "Liebe und romantische Zweierbeziehungen"
07.07.2008 | 19:00 Uhr | JuP (Florastraße 84)

Infocafé: "Liebe und romantische Zweierbeziehungen". Das romantische Zweierbeziehungen nicht der Hort des universellen Glücks sind, ist den meisten von uns klar und wird in der Regel nochmal dann ganz deutlich, wenn verschiedene Bedürfnisse deutlich werden und/oder die Beziehung in die Brüche geht. Aber was heißte das für unser Leben? Sind "offene Beziehungen" die Lösung des Problems, oder befriedigen da - in der heterosexuellen Variante - nur die Männer ihr Bedürfnisse auf Kosten der Frauen? Ist es wirklich richtige unerwünschte (weil "unemanzipatorische") Gefühle wie Eifersucht einfach zu ignorieren um sich nicht im Besitzanspruchsdenken zu verfangen? Das und alles was damit zusammenhängt wollen wir mit euch diskutieren. Referent_innen sind angefragt. Außerdem wird es verschiedene Texte zum Thema geben. Veranstaltet von: Antifaschistische Jugendliche aus Pankow (AJAP).

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Info-Veranstaltung: "Nazis in den Parlamenten"
16.07.2008 | 19:00 Uhr | Wahlkreisbüro Dr. Gregor Gysi (Brückenstraße 28)

In fünf Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) haben Nazis Mandate errungen. So sitzen in der BVV Treptow-Köpenick drei NPD-Aktivisten, unter ihnen der Bundesvorsitzende der Partei, Udo Voigt. Mit dem Referat sollen Strategien der neonazistischen Verordneten aufgezeigt werden.

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Info-Veranstaltung: "Nicht länger nur das Opfer sein"
20.08.2008 | 19:00 Uhr | JuJo (Winckelmannstraße 56)

Nicht länger nur das Opfer sein - Was tun bei rechten Übergriffen? Viele Menschen werden Opfer rassistischer, antisemitischer oder rechter Übergriff und stehen dann alleine da, weil andere wegschauen. Die/der Referent_in erläutert, was du tun kannst, wenn du siehst, wie jemand von Nazis attackiert wird oder selbst angegriffen wirst. Gemeinsam sollen Handlungsstrategien für Zeug_innen und Betroffene entwickelt und Erfahrungen ausgetauscht werden.

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Info-Veranstaltung: "Frontex und die Militarisierung des EU-Grenzregimes"
17.09.2008 | 19:00 Uhr | Insel-Berlin (Alt-Treptow 6)

Die Europäische Union (EU) ist eines der Hauptziele von Migration. Wer Geld hat, ist willkommen, undokumentierte Migrant_innen rücken dagegen immer stärker in den Fokus der Behörden.
An den EU-Außengrenzen erleben wir eine weitere Militarisierung. Mit Frontex, der europäischen Grenzschutzagentur, ist eine paramilitärische Struktur entstanden, die nicht nur „Risikoanalysen“ zu Fluchtrouten und Herkunftsländern durchführt, sondern auch über das nötige Personal und die Infrastruktur verfügt, Migrant_innen mit polizeilichen und militärischen Mitteln zu bekämpfen.
Anschließend: Filmvorführung „Zwei oder drei Dinge, die ich von ihm weiß“ (BRD 2004) Hanns Ludin war von 1933 bis '45 bekennender Nationalsozialist und führender SS-Funktionär. Für seine Verbrechen wurde er hingerichtet. Jahrzehnte später stellt sein Sohn Malte Fragen und stößt dabei auf eine Mauer des Schweigens in der eigenen Familie. Der Film gibt sowhl Zeugnis über die Verdrängung der eigenen Familien-Geschichte als auch über die gegenwärtige Erinnerungskultur in Deutschland.

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Info-Veranstaltung: "Das Versteckspiel"
22.10.2008 | 19:00 Uhr | Büro DIE LINKE (Allendeweg 1)

Das Versteckspiel - Symbole, Codes, Lifestyle der extremen Rechten.
Wie erkenne ich Nazis und was ist an einer "88" auf einem T-Shirt so schlimm? Der Vortrag beleuchtet die Codes und Symbole rechter Jugendlicher und ihren Zusammenhang mit einem Lifestyle, zu dem auch bestimmte Markenkleidung gehört.

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Info-Veranstaltung: "In Kameradschaft treu"
19.11.2008 | 19:00 Uhr | Das Café (Seelenbinderstraße 54)

„In Kameradschaft treu“ - Die Bundeswehr zwischen Führerbunker und 20. Juli. Die Wehrmacht ist immer noch zentral für das Traditionsverständnis der Bundeswehr. Vorsichtige Ansätze einer moderneren Traditionspolitik - sprich: an preußischen Generälen des 19. Jahrhunderts und der „eigenen“ Geschichte - scheitern regelmäßig. Der Umbau der Bundeswehr zur Interventionsarmee steigert die Nachfrage nach „Kämpfertypen“, deren Selbstverständnis keinen „Bürger in Uniform“ zulässt. Die Veranstaltung wird gestaltet vom Büro für antimilitaristische Maßnahmen in Kooperation mit dem Bildungswerk für Friedensarbeit.

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Partys | Konzerte | Tresen

Soli-Konzert für die Autonome Antifa Lichenberg-Süd [AALS]
17.05.2008 | 20:00 Uhr | Rainbow (Hönowerstraße 30)

Liedersängerabend. Zu leckerer veganer Vokü und Lagerfeuer spielen "Konny", "Teds and Grog" sowie "Lutze". Danach ist Tanzen angesagt mit DJ Snakebar (All Time Favourites, Tanzmusik). Eintritt: 2 EUR.

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JAB-Geburtstagsparty
17.05.2008 | 20:00 Uhr | K9 (Kinzigstraße 9)

JAB-Geburtstagsparty. Wir wollen mit euch bei kaltem Bier, leckeren Cocktails, guter Musik und trashiger Karaoke unser 3järiges Bestehen feiern. Der Erlös der Party wird für die Antifaschistischen Aktionswochen in Königs Wusterhausen anläßlich der Kommunalwahlen in Brandenburg verwendet. Die Aktionswochen sind teil der landesweiten Kampagne "Keine Stimme den Nazis" und laufen unter dem Motto "Keine schweigenden Provinzen".
DJs an dem Abend sind: NoPopNoStyle (All Times, Pop), Fickscheiße DJ-Team (Indie, Pop), Zweifuss - Elektro Freaks (Elektro, Minimal).

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Antifa-Hardcore-Konzert: „When The Dawn Is Coming“
24.05.2008 | 22:00 Uhr | Subversiv (Brunnenstraße 7)

Antifaschistisches Hardcore-Konzert „When The Dawn Is Coming“. Am 1.12. letzten Jahres blockierten dutzende Antifaschist_innen in Neukölln die Strassen und versuchten so einen Naziaufmarsch zu verhindern. Sie erhielten anschließend Bußgeldbescheide über mehrere hundert Euro. Mit dem Konzert wollen wir diese Antifas unterstützen und zugleich sagen: „Nazis blockieren ist unser Recht!“

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Soli-Abend für Antifas aus Goslar
27.05.2008 | 20:00 Uhr | Schreina47 (Schreinerstraße 47)

Antifa-Soli-Abend mit veganer internationaler Vokü. Kampagne Solidarität mit den Antifas aus Goslar.

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Fuck Yuppies!
01.06.2008 | 12:00 Uhr | Mauerpark

Elektro- & HipHop-OpenAir gegen Stadtumstrukturierung und den ganzen Kommerz-Scheiß.

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HipHop-Soli-Konzert für die Autonome Antifa Lichenberg-Süd [AALS]
06.06.2008 | 21:00 Uhr | K9 (Kinzigstraße 9)

HipHop-Soli-Konzert mit: mit Schlagzeiln, Conexion Musical, E.T. und Monkey Mob. Einnahmen fließen in antifaschistische Arbeit in Berlin-Lichtenberg.

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